Führungsprinzip: Entspannung

14. August 2010

Gute Vorgesetzte sind aktive Zuhörer, die Anregungen aufgreifen, Meinungspluralität – die nicht im Widerspruch zu strategisch-unternehmerischen Interessen steht – zulassen, jederzeit win-win-Situationen anstreben und erreichen und Vereinbarungen Vorgaben immer vorziehen. So weit, so gut. Wäre da nur nicht der Sympathiefaktor, das sprichwörtliche Sich-riechen-können und die Nachhaltigkeit des ersten Eindrucks nicht.

Es ist mühsam. Manchmal möchte man alle Beherrschung von sich lassen und dem Gegenüber sagen, was er eigentlich für eine Flachpfeife ist. Andererseits gibt es einfachere Methoden sich selbst zu diskreditieren.

Änglisch …

10. August 2010

Yeah! Plant Manager, Field-Operator, Junior Clerk oder New Channel Manager gesucht! Manchmal aber auch einen Compensation Manager, einen Underwriter oder aber Temporary Personell?  Angebote gibt es auch für Cluster-Manager und Treasurer. Und natürlich für den ECO – den Equities Compliance Officer …

Change happenz, indeed.  Längst haben wir uns an den CEO, den CFO und das HRD gewöhnt. Wenn Sie jedoch momentan den Stellenteil großer deutscher Tageszeitungen durchblättern, werden Sie garantiert Berufsbezeichnungen finden, die Sie noch nie gehört haben.  

Konformitätsdruck

28. Juli 2010
Optimaler Kandidat?

Optimaler Kandidat?

Wie füge ich mich am besten ein? Welche meiner Kanten und Ecken darf oder muss ich verlieren, damit es mit der Einstellung klappt? Gibt es den Idealtyp des Bewerbers?

Was einen wirklich manchmal zur Verzweiflung treiben kann, ist die präsentierte Gleichheit und das geschliffene Auftreten vieler Bewerber. Irgendwann muss jemand das Gerücht in die Arbeitswelt gesetzt haben, dass es vornehmlich darauf ankommt, nicht aufzufallen. Was negative Aspekte der eigenen Persönlichkeit angeht, kann ich zustimmen. Warum aber Jobsuchende niemals ihre Farbtupfer setzen, ist mir ein Rätsel.

Sigh no more!

21. Juli 2010

Der wirtschaftliche Aufschwung ist gefühlt vorhanden. Die Auftragsbücher füllen sich, Konzepte müssen entwickelt, Projekte voran getrieben und Kunden zufrieden gestellt werden. Und das in aller Regel mit der gleichen Menge Personal. Wie geht das?

Die Erfahrung der letzten Jahre hat es gezeigt. Es geht, mit geringen oder nicht ganz so geringen Reibungsverlusten. Zumindest den Arbeitnehmern, die sich als Teil der “one company” fühlen, ist dies in aller Regel noch leicht zu vermitteln. Was sagte ein Personaler neulich in einer Schulung? “Nicht seufzen, es sichert unsere Arbeitsplätze …” Ach. Ein paar Monate Spitzenbelastung kann man schon wegstecken. Das verkaufte Produkt oder die an den Mann gebrachte Dienstleistung finanziert schließlich unsere Gehälter, Kollateralschäden inbegriffen.

Aufbruch!

08. Juli 2010

Die Zeit der Friedenspfeifen dürfte vorbei sein. Die Zeit der Gemeinsamkeiten auch. Die deutsche Mannschaft verliert gegen Spanien – und man kann sich im Büro mit Wonne und Hingabe anderen Aufgaben widmen. Ein kühler Wind weht durch die Büroflure – und es macht keinen Sinn, mit Wimpel, Vuvuzuela oder Fanschal gute Stimmung machen zu wollen.

Man kann es sich gut vorstellen: Der Meier aus der Buchhaltung, gestern noch dein Bruder im Geiste beim Firmen-Public-Viewing, wird dir etwas auf den Tisch knallen und sich zu dem Satz versteigen: “Irgendwie hätte das auch schon letzte Woche erledigt sein können.” Stimmt, aber letzte Woche hatte man gemeinsam die Gauchos in die Pampa und die Engländer auf die neblige Insel zurück geschickt – und mit Kollege Meier ein alkoholfreies Bier im Firmenhof getrunken, Forecast hin, Bilanz her.

Do`s and Don`ts im Jobinterview

05. Juli 2010

Ein Vorstellungsgespräch ist kein Grund zur Sorge. Ganz gegenteilig: Sie erhalten die Chance, etwas in Ihrem Leben beruflich zu verändern und Ihre Karriere voran zu treiben. Jetzt müssen Sie es nur noch gut machen.

In vielen Ratgebern können Sie nachlesen, was Sie dürfen – und vor allem, was Sie nicht dürfen. “Seien Sie nicht unpünktlich. Achten Sie auf Ihre Kleidung. Seien Sie zugewandt. Ihr Vorstellungsgespräch beginnt bereits am Empfang.” -  Tja, Wasser ist nass und nachts ist es dunkel. Mit der Einhaltung derartiger Selbstverständlichkeiten kommen Sie nicht weit, deren Beachtung ist vielmehr unabdingbare Grundvoraussetzung.