Testverfahren im AC

18. März 2013

Folgende Aufgabe wurde neulich in einem Assessment-Center den Kandidaten gestellt:

Kein Partial besteht aus Gardenium. Gardenium ist subaktiv. Also sind Partiale nicht subaktiv. ”

Die Kandidaten sollten sich für eine der drei folgenden Möglichkeiten entscheiden:

1. Die Aussage  ist falsch. oder 2. Die Aussage ist richtig. oder 3. Der Wahrheitsgehalt der Aussage lässt sich ohne weitere Informationen nicht feststellen.

Sechs Grundsätze in der Mitarbeiterführung

14. März 2013

Wie sage ich es meinen Mitarbeitern – und spezieller: Wie sage ich es meinen Mitarbeitern so, dass es gut klingt, gerne umgesetzt wird und nachhaltig ist?

Unsere Empfehlung ist die Wahrung einiger Grundsätze – zum ersten: Aufrichtigkeit! Sagen Sie, was sie sagen dürfen und sagen Sie auch ruhig einmal, wenn Sie etwas nicht sagen dürfen – Ihre Mitarbeiter werden es durchaus zu schätzen wissen, wenn sie wissen, woran sie sind.

Zweitens: Glaubwürdigkeit- Ihre Entscheidungen müssen zeit- und wertbeständig, dabei aber nicht unbedingt populär sein. Und sie müssen für Sie in einem strengeren Maßstab gelten! Drittens: Kooperation! Ihre Vorgesetztenposition ist nicht mit der alleinigen intellektuellen Herrschaft verbunden. – Oder: Wer nicht kooperieren möchte, kann eigentlich seine Anweisungen per eMail geben.

Rollenspiele

11. März 2013

Nachfolgendes Rollenspiel fand in einem kürzlich ausgerichteten Assessment-Center für Führungskräfte, die sich auf eine Position mit Führungsverantwortung für bis zu achtzig Mitarbeiter beworben hatten, Anwendung:

Aufgabentext:

In ihrem Unternehmen herrscht absolutes Alkoholverbot. Selbst bei Betriebsfeiern ist der Konsum von Alkohol nur zulässig, wenn dies von der Geschäftsführung in Absprache mit dem Betriebsrat ausnahmsweise genehmigt wird. Dies ist in den letzten Jahren nur bei Betriebsausflügen, – und dann auch erst ab 18.00h- sowie bei Weihnachtsfeiern der Fall gewesen.

Sie sind der  Stellvertretende Abteilungsleiter Herr Becker und vertreten nun schon seit vier Wochen die dauererkrankte Abteilungsleiterin, Frau Bosmann.

 

Neuigkeiten

14. Februar 2013

Es gibt eine neue Tendenz in Assessment-Centern – viele unserer Kunden berichten, dass die Auswahlverfahren stark komprimiert und oftmals nur noch eintägig sind. Wenn in der Vergangenheit die Verfahren bis zu drei Tagen dauern konnten und die Teilnehmer wenigstens sechs bis sieben offene und die ein oder andere versteckte Übung absolvieren mussten, sind im Moment vor allem geführte Auswahlgespräche, Case Studies und Fachvorträge wichtige Bestandteile, gelegentlich auch  Gruppendiskussionen und Stresstests.

Weniger Platz nehmen zur Zeit vor allem Rollenspiele und Postkorb- oder Prioritätenübungen ein, dafür erwartet man allerdings von den Kandidaten im Gegenzug Kenntnisse im Benchmarking und Unternehmensbewertung.

Führungsprinzip: Entspannung

09. April 2012

Gute Vorgesetzte sind aktive Zuhörer, die Anregungen aufgreifen, Meinungspluralität – die nicht im Widerspruch zu strategisch-unternehmerischen Interessen steht – zulassen, jederzeit win-win-Situationen anstreben und erreichen und Vereinbarungen Vorgaben immer vorziehen. So weit, so gut. Wäre da nur nicht der Sympathiefaktor, das sprichwörtliche Sich-riechen-können und die Nachhaltigkeit des ersten Eindrucks nicht.

Es ist mühsam. Manchmal möchte man alle Beherrschung von sich lassen und dem Gegenüber sagen, was er eigentlich für eine Flachpfeife ist. Andererseits gibt es einfachere Methoden sich selbst zu diskreditieren.

Perfect disaster

07. April 2012

Es gab Jahre, da kam man, wenn man “perfect” und “disaster” bei Google eingab, automatisch auf die offizielle Homepage eines amerikanischen Präsidenten. Google hat das “Problem” gelöst und nunmehr findet man ausschließlich Treffer, die sich mit Situationen beschäftigen, die man in unserer Sprache schlichtweg als Katastrophe bezeichnen würde.

Perfekte Desaster findet man oft in allen möglichen Gesprächen, die der Job so mit sich bringt: In Vorstellungsgesprächen, Mitarbeitergesprächen, Kritikgesprächen, Meetings oder Jahresgesprächen. Fakt ist, die Beteiligten reden, in aller Regel aber nicht miteinander und schon gar nicht über das gleiche Thema – oder ertappen Sie sich nie bei der Frage: “Worum geht es eigentlich gerade?” Es gibt ganze Bücher über aktives Zuhören, Matching und Kommunikationsstrategien – Ratgeber von A-Z, Internetforen und vermutlich Selbsthilfekreise überhörter und sich unverstanden fühlender Mitarbeiter. Und nun?