Archiv für Oktober 2009

On the woodway?

Freitag, 30. Oktober 2009

Neulich ist mir eine Mechanik an meiner Gitarre gebrochen. Ich bin zu einem Instrumentenbauer nach Bonn gefahren, der ausschließlich Gitarren restauriert und repariert. Aus gutem Grund – der Mann war Fachmann. Seinen Job hat er glänzend erledigt. Ähnliches könnte ich von meiner Zahnärztin, meinem Rhetoriktrainer und dem Fliesenleger sagen, der neulich unser Gäste-WC renovierte. Jeden dieser Dienstleister würde ich sofort weiter empfehlen.

Testverfahren im Assessment-Center – Teil 2

Dienstag, 27. Oktober 2009

Im zweiten Teil dieses Artikels widmen wir uns weiteren Testverfahren, die in Assessment-Centern eingesetzt werden.

Ein weiterer Klassiker ist das Fünf-Faktoren-Modell. Die Big Five geben Auskunft über fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit:

1. Neurotizismus („emotionale Stabilität“)

2. Extraversion („zwischenmenschliches Verhalten und Aktivität“)

3. Offenheit für Erfahrungen

4. Verträglichkeit 

5. Gewissenhaftigkeit

Die Kandidaten erhalten einen Fragenkatalog, der in etwa 10-15 Minuten zu bearbeiten ist Jede Frage ist auf einer fünfstufigen Skala zu beantworten. Eine Kurzfassung des Big Five lässt sich im Internet kostenpflichtig durchführen.

Testverfahren im Assessment-Center – Teil 1

Samstag, 24. Oktober 2009

Dieser Artikel soll Sie mit den gängigsten Testverfahren vertraut machen, die Ihnen in einem Assessment-Center begegnen können. Bekannt dürften den meisten Kandidaten noch Leistungstests sein, oftmals in Form von IQ-Tests. Leistungstests sind psychologische Testverfahren zur Erfassung von Leistungsmerkmalen der Kandidaten. Mögliche Inhalte sind Wissens-, Problemlösungs- und Lerntests sowie Prüfung der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und Kapazität Ihres Arbeitsgedächtnisses, Aufmerksamkeitstests und Gedächtnistests. Es werden Anzahl und  Qualität Ihrer Lösungen gewertet. 

Ein großes Unternehmen der Bankenbranche im Raum Köln/Bonn ließ in der jüngeren Vergangenheit Typentests durchführen. Darunter versteht man ein standardisiertes Verfahren, bei dem vier Eigenschaften der Kandidaten getestet werden:

 1) Energie (extrovertiert oder introvertiert)

Online-Training

Dienstag, 20. Oktober 2009

Beim Stöbern auf verschiedenen Internet-Seiten fiel mir bei T-Online-Business ein Fragenkatalog zu Fehlern bei Bewerbungsgesprächen ins Auge. Hat man alle Fragen richtig beantwortet, ist man nach Auffassung des Verfassers gut gewappnet für das nächste Jobinterview. Gleichzeitig kann man sich über Fangfragen in Interviews und Fragen, die gerne in Assessment-Centern gestellt werden, informieren, und sich in der Galerie der “schrägsten Bewerbungsfehler” vergnügen. 

Womit wir beim springenden Punkt wären. Das Ganze hat allenfalls vergnüglichen Charakter und kann kaum gezielte Vorbereitung ersetzen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in AC tatsächlich auch Rechtschreibprüfungen verlangt werden und Kandidaten das ein oder andere aus einem IQ-Test vorgesetzt bekommen. Das sind aber nur Nebenkriegsschauplätze und das wahre Gewicht liegt an ganz anderer Stelle.

No sports, please

Montag, 19. Oktober 2009

Eine Zeitlang war es das Joggen, Verzeihung, der Langstreckenlauf. Karrieristen liefen halbe  und ganze Marathons. Wer etwas sein wollte, absolvierte es unter zwei, bzw.vier Stunden. Und das nicht trotz, sondern wegen des Jobs. Es war eine Demonstration der Erhaltung der Arbeitskraft und der Regeneration von der Arbeitswelt. Läufer liefen zum Ausgleich ihres 60-Wochenstunden-Jobs, was, bei einem geschätzten Wochenaufwand von sechs Stunden Trainingszeit, die Zeit die man im und für den Betrieb aufwendete, in astronomische Höhen schnellen ließ. Die Gespräche am Mittagstisch drehten sich um Pulsgurte, Laufsocken und Netto-Zielzeiten. Da schmeckt ein Schnitzel auf einmal irgendwie schuldbehaftet.

Entspannt durch den Arbeitstag

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Es gibt Menschen, die in jeglicher Situation ruhig, gelassen und souverän wirken. Vorstellungsgespräche sind für sie eher Ansporn als Grund zur Aufregung, Präsentationen scheinen das tägliche Brot und Kritikgespräche allenfalls eine positive Herausforderung zu sein. Man glaubt diesen Menschen gerne, hört ihnen zu und vertraut ihnen.

Have a break ...

Have a break ...

Natürlich sind auch diese Kollegen und Kandidaten nicht stressresistent von Geburt an. In aller Regel haben sie aber Techniken, die weiterhelfen. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass sie redegeübt sind, eine angemessene Körpersprache verinnerlicht haben, die Psychologie des großen Publikums kennen (William Lamers: “The making of a speaker” ) und fachlich auf einem guten Stand sind, machen solche Menschen zusätzlich etwas, um sich in die für sie günstigste Position zu bringen.