Archiv für Februar 2010

Checker!

Freitag, 19. Februar 2010

Wenn Vorgesetzte zu ihren Mitarbeitern sagen, sie hätten vollstes Vertrauen in deren Arbeit, dann ist das vergleichbar mit den Statements von Bundesligaclubs, wenn die Trainer zur Debatte stehen. Sollten Sie Arbeitnehmer sein und gerade von ihren Vorgesetzten beurteilt werden – und derartige Aussagen fallen, sollte Ihnen klar sein, dass Sie kontrolliert werden. Oder etwa nicht?

Wer kann schon von sich selbst behaupten, er würde uneingeschränktes Vertrauen entgegen gebracht bekommen? Wer Vorlagen fertigen muss, der kann den traurigen Blues der unangebrachten Korrektur singen. Schnell verbessert der Chef mal – in aller Regel rein verbalkosmetisch und um des Ändern willens. Denn: wer schon kontrolliert, der möchte sich auch einbringen und seine Arbeitszeit nicht unnütz vertan haben. Oder gehen Ihre Vorlagen und Konzepte etwa 1:1 durch?

Das Arbeitszeugnis – Teil 2

Montag, 15. Februar 2010

“Sie war eine ausgezeichnete Mitarbeiterin, die Ihren Aufgabenbereich stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt hat … Ihr Verhalten gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten war stets vorbildlich und einwandfrei … Ganz besonders möchten wir hervorheben, dass Frau S. ganz entscheidend zur Verbesserung des Betriebsklimas beigetragen hat … Frau S. verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 20.02.2010. Wir wünschen Ihr für den weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und bedauern Ihre Entscheidung zutiefst.”

Durch Authentizität zum Erfolg

Freitag, 05. Februar 2010

Können Sie aus Ihrer Haut? Nein? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft.

Wenn Sie die Karriereleiter erklimmen wollen und sich – aus gutem Grunde – zu schade dafür sind, ihre Überzeugungen und Wertvorstellungen aufzugeben, dann sollten sie gerade diese Überzeugungen ihren Kollegen und Mitarbeitern, aber auch ihren Vorgesetzten präsentieren. Heben Sie sich doch einmal wohltuend von der grauen Masse ab und setzen Sie – im wahrsten Sinne des Wortes – einige farbliche Akzente.

In einem gerade absolvierten Assessment-Center-Training bin ich gefragt worden, wie oft man eigentlich authentisch sein soll. Und wann. “Also einmal die Woche ist schon gar nicht so schlecht, jede Woche allerdings wäre verrückt. Und authentisch ist man am besten dann, wenn es gerade passt.” habe ich geantwortet.