Archiv für März 2010

Kryptisch …

Dienstag, 30. März 2010

In einem unlängst absolvierten Gesprächstraining für angehende Führungskräfte konnten zwei Teilnehmer – auch nach Hinweis und Aufforderung – Anweisungen und Kritiken an Mitarbeitern nicht dezidiert und konkret formulieren. Als die jeweiligen Rollenspiele beendet waren, wurde von der beobachtenden Gruppe deutliche Kritik geübt. Die beiden Teilnehmer verteidigten sich unisono mit der Bemerkung, ihrem Gegenüber nicht zu nahe treten zu wollen. Eine nachvollziehbare Aussage?

Pareto!

Donnerstag, 25. März 2010

Kommen Sie häufig schnell vorwärts und scheinen vor Ihnen liegende Aufgaben bereits fast gelöst zu sein – und müssen Sie dann feststellen, dass Sie für die letzten Details eine unverhältnismäßig lange Zeit benötigen? Trösten Sie sich. Das ist normal!

Machen Sie sich das Phänomen der Pareto-Verteilung klar. Diese Theorie beschreibt das statistische Phänomen, wenn eine kleine Anzahl hoher Werte einer Wertemenge mehr zu deren Gesamtwert beiträgt, als die restliche und große Anzahl der kleinen Werte dieser Menge. Oder anders gesagt: Die gut sichtbare Grobarbeit schreitet schnell voran, das Feintuning frisst Zeit!

Arbeitsverträge – Inhalt und Wirkung Teil 2

Donnerstag, 11. März 2010

Im zweiten Teil dieses Artikels beschäftigen wir uns zunächst mit der Frage, welche Arbeitszeiten und Urlaubsansprüche festgelegt worden sind. In vielen Fällen gibt es bereits tarifliche Regelungen oder gültige Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die diese Problematik abschließend klären. Das ist aber nicht immer so.

Häufig findet sich eine Formulierung, dass alle Überstunden mit dem Gehalt als abgegolten gelten. Ganz abgesehen von der Kollision mit möglichen arbeitszeitrechtlichen Schutzbestimmungen, dürfte eine derartig pauschalierte Formulierung einer arbeitsgerichtlichen Inhaltskontrolle nicht stand halten. Ebenso häufig findet sich die ähnlich angreifbare Vereinbarung, dass Überstunden ab einer gewissen Grenze einfach gekappt werden. Man hat also – im Prinzip – umsonst gearbeitet. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tun gut daran, klare und rechtssichere Regelungen und Vereinbarungen zu treffen.

Bewerbungstraining – Letzter Teil

Freitag, 05. März 2010

Wenn sich Kandidaten in einem Vorstellungsgespräch selbst vorstellen müssen, geraten sie regelmäßig in Aufregung und absolvieren diese – in aller Regel drei Minuten dauernde Aufgabe – mehr schlecht als recht. Dabei ist es so einfach!

Präsentieren Sie sich farbig!

Präsentieren Sie sich farbig!

Es ist die einzige Situation im Bewerbungsgespräch, wo Sie das Heft des Handelns allein in der Hand halten! Wenn Sie eine gute Position eingenommen haben, tief aus- und wieder eingeatmet haben, dann beginnen Sie zu sprechen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ruhe. Sprechen Sie klar und deutlich, vermeiden Sie Fachwörter, Anglizismen und Interna. Eigenpräsentationen lassen sich vorab einfach einstudieren und üben. Ganz wichtig: Keine auswendig gelernten und gestelzten Formulierungen verwenden, sondern sympathische Farbtupfer setzen und so eine Unverwechselbarkeit herstellen.