Archiv für April 2012

Führungsprinzip: Entspannung

Montag, 09. April 2012

Gute Vorgesetzte sind aktive Zuhörer, die Anregungen aufgreifen, Meinungspluralität – die nicht im Widerspruch zu strategisch-unternehmerischen Interessen steht – zulassen, jederzeit win-win-Situationen anstreben und erreichen und Vereinbarungen Vorgaben immer vorziehen. So weit, so gut. Wäre da nur nicht der Sympathiefaktor, das sprichwörtliche Sich-riechen-können und die Nachhaltigkeit des ersten Eindrucks nicht.

Es ist mühsam. Manchmal möchte man alle Beherrschung von sich lassen und dem Gegenüber sagen, was er eigentlich für eine Flachpfeife ist. Andererseits gibt es einfachere Methoden sich selbst zu diskreditieren.

Perfect disaster

Samstag, 07. April 2012

Es gab Jahre, da kam man, wenn man “perfect” und “disaster” bei Google eingab, automatisch auf die offizielle Homepage eines amerikanischen Präsidenten. Google hat das “Problem” gelöst und nunmehr findet man ausschließlich Treffer, die sich mit Situationen beschäftigen, die man in unserer Sprache schlichtweg als Katastrophe bezeichnen würde.

Perfekte Desaster findet man oft in allen möglichen Gesprächen, die der Job so mit sich bringt: In Vorstellungsgesprächen, Mitarbeitergesprächen, Kritikgesprächen, Meetings oder Jahresgesprächen. Fakt ist, die Beteiligten reden, in aller Regel aber nicht miteinander und schon gar nicht über das gleiche Thema – oder ertappen Sie sich nie bei der Frage: “Worum geht es eigentlich gerade?” Es gibt ganze Bücher über aktives Zuhören, Matching und Kommunikationsstrategien – Ratgeber von A-Z, Internetforen und vermutlich Selbsthilfekreise überhörter und sich unverstanden fühlender Mitarbeiter. Und nun?