Bewerbungsstrategien

Wer auf einen neuen Job wartet, der wartet – und zwar in der Regel meist lange und ohne Erfolg. Es soll sie tatsächlich noch geben, die Arbeitssuchenden, die ausschließlich auf die BA für Arbeit vertrauen und sich der Illusion hingeben, sie bekämen eine adäquate Position angeboten. Vergessen Sie es.  Wer zu einem Zitronenfalter geht, erhält auch keine gefalteten Zitronen …

Eigeninitiative ist gefragt – kontaktieren Sie private Jobvermittler, gehen Sie zu Zeitarbeitsfirmen, nutzen Sie Outplacement-Angebote, falls ihr alter Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot macht. Optimieren Sie ihre Bewerbungsunterlagen und bilden Sie sich nebenher weiter, vielleicht und gerade auch in Bereichen, die nichts mit ihrem Beruf im engeren Sinne zu tun haben. Speed-Reading-Kurse, Mind Mapping und Rhetoriktraining sind vermutlich zielführender als die neunte Fortbildung in Powerpoint oder MS-Office.

Noch wichtiger: Lassen Sie sich nicht entmutigen, Absagen beruhen oftmals nicht auf fehlender persönlicher Eignung! Oftmals ist der Bewerberpool zu groß, die Portfolios nicht passgenau oder Fotos so neutral und wenig bewegend, dass sich Personalverantwortliche nicht die Mühe machen, die Mappe einer weiteren und genaueren Prüfung zu unterziehen. Das ist vermeidbar.

Und ganz wichtig: Beharrlichkeit und konsequentes Lernen aus Fehlern verbessert ihre Chancen.

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