Führungsprinzip: Entspannung

Gute Vorgesetzte sind aktive Zuhörer, die Anregungen aufgreifen, Meinungspluralität – die nicht im Widerspruch zu strategisch-unternehmerischen Interessen steht – zulassen, jederzeit win-win-Situationen anstreben und erreichen und Vereinbarungen Vorgaben immer vorziehen. So weit, so gut. Wäre da nur nicht der Sympathiefaktor, das sprichwörtliche Sich-riechen-können und die Nachhaltigkeit des ersten Eindrucks nicht.

Es ist mühsam. Manchmal möchte man alle Beherrschung von sich lassen und dem Gegenüber sagen, was er eigentlich für eine Flachpfeife ist. Andererseits gibt es einfachere Methoden sich selbst zu diskreditieren.

Das Prinzip der Entspannung ist essenziell wichtig. Und auch wenn es anfangs mühsam ist, es ist zielführend und unabdingbar. Ganz gleich, wie schwierig oder unangenehm das Gespräch auch sein mag, wählen Sie einen weichen Einstieg, trinken Sie – bis auf ganz wenige Ausnahmefälle – eine Tasse Tee oder Kaffee und starten Sie mit einem Warm-up. Wer zunächst über das Wetter geplaudert hat, kann hinterher leichter über Arbeitsabläufe sprechen.  

Übung macht den Meister. Wenn Sie konsequent einen kommunikativen Führungsstil wählen und ihn sukzessive verinnerlichen, werden Sie in Kürze einfacher und direkter auf einen Konsens hinsteuern. Wer nur Anweisungen geben möchte, sollte dies lieber per eMail machen.

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