Führungsprinzip: Glaubwürdigkeit

Es gibt Geschäftsführer, bei denen es eine Vormittagsentscheidung gibt. Und eine am Nachmittag. Diese stehen sich dann meist diametral gegenüber. Chefs scheinen oft zu glauben, es sei unwichtig, ob sie für ihre Angestellten glaubwürdig und berechenbar sind. Das Gegenteil ist der Fall – es gibt kaum Kriterien, die für Mitarbeiter wichtiger sind. Wer seine einsamen Entscheidungen revidiert und wieder revidiert, wird über kurz oder lang den Mitarbeitern die Freude an kontinuierlicher Arbeit nehmen.

Stehen Sie zu Ihren Grundsätzen. Nehmen Sie klare Wertestandpunkte ein. Nicht, dass Grundsätze oder Wertestandpunkte unbedingt populär sein müssen. Sie müssen aber beständig sein – und, da wir ja über das seltene Phänomen der Glaubwürdigkeit sprechen – sie müssen für Vorgesetzte in einem strengeren Rahmen gelten. Das Stereotyp des Vorangehens mit einem guten Beispiel ist hier tatsächlich die Mutter des Erfolges.

Wie unterstreichen Sie Ihre Glaubwürdigkeit? Präsentieren Sie Kompetenzen und Erfahrungswerte, betten Sie Vorgaben und Anweisungen in einen Sinnzusammenhang. Isolierte Befehle sind wenig überzeugend.

Im nächsten Teil beschäftigen wir uns mit dem Prinzip der Kooperation.

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