Führungsprinzip: Kooperation

Wer als Führungskraft erfolgreich sein möchte, der muss kooperieren. Kooperation beginnt damit, dass im Zweifel die Vorgesetzten das Gespräch suchen und eröffnen müssen. Aus welchen Gründen auch immer – Mitarbeiter suchen nicht zwangsläufig das Gespräch mit ihrem Chef.

Wer kooperieren möchte, muss zuhören können. Gute Führungskräfte geben immer die Möglichkeit zur Darstellung eines Sachverhaltes und präsentieren in aller Regel kein feststehendes Ergebnis. Die Bitte von Mitarbeitern zur Ergänzung, Gegendarstellung oder Relativierung sollte nicht abschlägig beschieden werden, sondern fester Bestandteil des Gesprächs sein.

Was keineswegs passieren darf, ist die “Einigungsersetzung“. Sie kennen vermutlich alle Sätze, die ungefähr so klingen: “Wir sind uns ja einig darüber, dass bei Ihnen Fortbildungsbedarf in den Bereichen A und B bestehen.” Was nach Einigung klingt und womöglich gar nicht einmal dominant klingen soll, verhindert jede weitere Stellungnahme oder Anmerkung Ihres Gesprächspartners. Wer wagt schon zu widersprechen, wenn ja bereits festgestellt wurde, dass man sich einig sei.

Ganz positiv ist es, wenn Vorgesetzte ihre Crew, immer wenn es möglich ist, an Entscheidungen beteiligt. Dies ist eine tatsächliche win-win-Situation.

Im nächsten Artikel blicken wir auf das Entspannungsprinzip.

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