Sigh no more!

Der wirtschaftliche Aufschwung ist gefühlt vorhanden. Die Auftragsbücher füllen sich, Konzepte müssen entwickelt, Projekte voran getrieben und Kunden zufrieden gestellt werden. Und das in aller Regel mit der gleichen Menge Personal. Wie geht das?

Die Erfahrung der letzten Jahre hat es gezeigt. Es geht, mit geringen oder nicht ganz so geringen Reibungsverlusten. Zumindest den Arbeitnehmern, die sich als Teil der “one company” fühlen, ist dies in aller Regel noch leicht zu vermitteln. Was sagte ein Personaler neulich in einer Schulung? “Nicht seufzen, es sichert unsere Arbeitsplätze …” Ach. Ein paar Monate Spitzenbelastung kann man schon wegstecken. Das verkaufte Produkt oder die an den Mann gebrachte Dienstleistung finanziert schließlich unsere Gehälter, Kollateralschäden inbegriffen.

Überhaupt. Wie kann man nicht bereit sein, zum Wohle der Firma alles zu tun?  Früher hat sich schließlich auch niemand über hohe Arbeitsvolumen, Termindruck und Zeitnot beschwert. Man hat auf die vollen Auftragsbücher, die gesunde Finanzlage oder die hohe Effizienz verwiesen. Das klang auch viel besser. Mehrarbeit klingt auch besser als Überstunde.

Noch einmal überhaupt. Wie kann es eigentlich sein, dass in der Arbeitswelt die Begrifflichkeiten in den letzten Jahren verbalkosmetisch getunt werden und die ewige Jammerei trotzdem nicht aufhört? Personalverantwortliche stecken da ganz schön in der Zwickmühle. Gibt es Lösungen? Das HRD sollte die Verbesserungskomplexe clustern, Building-Employee-Commitment-Projekte (BEC-P) lancieren, Incentives mit integrierten Arbeitsmodulen einführen und zeitintensive Zielvereinbarungen durch entsprechende Vorgaben ersetzen. Die Balanced Scorecard ist überwertet, eine Simple Scorecard tut es auch. Dann hört auch das Jammern auf.

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