Peer-Ranking – Selbst- und Fremdeinschätzung

Das Zauberwort heisst: Selbsteinschätzung! Wie gut sind die Anderen, wie gut bin ich? Wenn man Glück hat, muss man zum Abschluss eines Assessment-Centers nur eine Reihenfolge der Kandidaten erstellen, sich selbst relativ weit nach oben platzieren und kann dann nach Hause gehen. Erster Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Zweiter Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Dritter Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Es ist wie mit den Häusern: es zählt die Lage, die Lage und die Lage.

Falls Sie sich nun ganz nach oben gesetzt haben, eigentlich aber nur die Nummer 9 von 10 Kandidaten sind – glauben Sie mir, es macht keinen Unterschied. Die Jobs werden ohnehin nur an die Nummern 1-4 vergeben. Da macht eine Selbstüberschätzung das Kraut auch nicht mehr fett.

Zweiter Ansatz: Nicht angeben! Personaler lieben ein gewisses Maß an Bescheidenheit. Wenn Sie richtig prima waren und sich gut fühlen – wie wäre es beispielsweise mit Rang 2 oder 3?  Sie erhalten dann eine gute Bewertung für Ihr Peer-Ranking und stehen im Einklang mit ihrer sonstigen Leistung – der ideale Kandidat für den Job als Führungskraft! 

In diesem Zusammenhang müssen Sie allerdings noch beachten, dass Sie möglicherweise nicht nur eine Reihenfolge, sondern auch eine Bewertung vornehmen müssen, was erheblich schwieriger ist.  Wie bewertet man eigentlich so im Allgemeinen- mit einer Tendenz zur Milde, Mitte oder Härte? Jedenfalls wichtig ist: Differenzieren Sie deutlich und nutzen Sie die vorgegebene Bewertungsskala aus. Und vergessen Sie nicht den ersten Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden hinsichtlich der eigenen Leistung.

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