Bewerbungstraining – Letzter Teil

Wenn sich Kandidaten in einem Vorstellungsgespräch selbst vorstellen müssen, geraten sie regelmäßig in Aufregung und absolvieren diese – in aller Regel drei Minuten dauernde Aufgabe – mehr schlecht als recht. Dabei ist es so einfach!

Präsentieren Sie sich farbig!

Präsentieren Sie sich farbig!

Es ist die einzige Situation im Bewerbungsgespräch, wo Sie das Heft des Handelns allein in der Hand halten! Wenn Sie eine gute Position eingenommen haben, tief aus- und wieder eingeatmet haben, dann beginnen Sie zu sprechen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ruhe. Sprechen Sie klar und deutlich, vermeiden Sie Fachwörter, Anglizismen und Interna. Eigenpräsentationen lassen sich vorab einfach einstudieren und üben. Ganz wichtig: Keine auswendig gelernten und gestelzten Formulierungen verwenden, sondern sympathische Farbtupfer setzen und so eine Unverwechselbarkeit herstellen.

Es gibt viele Techniken, die der Betrachtung lohnen. Rückwärts chronolgisch oder nicht – profil- oder stellenbezogen, unter Nennung von Freizeitaktivitäten oder alleinige Fokussierung auf den beruflichen Werdegang. Entscheidend ist die Balance zwischen Informationsweitergabe und Unterhaltung, ein Faktor den fast alle Kandidaten sträflich vernachlässigen.

Übrigens: Mehr als drei wesentliche Informationen kann ihr Gegenüber nicht verarbeiten und behalten. Es empfiehlt sich also, eine saubere und klare Struktur zu schaffen, ihre Aussagen durch Beispiele zu erläutern und nie weiter als bis Drei zu zählen. Wenn Sie dann noch lächeln und entspannt wirken, haben Sie eigentlich gewonnen.

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