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Beim Stöbern auf verschiedenen Internet-Seiten fiel mir bei T-Online-Business ein Fragenkatalog zu Fehlern bei Bewerbungsgesprächen ins Auge. Hat man alle Fragen richtig beantwortet, ist man nach Auffassung des Verfassers gut gewappnet für das nächste Jobinterview. Gleichzeitig kann man sich über Fangfragen in Interviews und Fragen, die gerne in Assessment-Centern gestellt werden, informieren, und sich in der Galerie der “schrägsten Bewerbungsfehler” vergnügen. 

Womit wir beim springenden Punkt wären. Das Ganze hat allenfalls vergnüglichen Charakter und kann kaum gezielte Vorbereitung ersetzen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in AC tatsächlich auch Rechtschreibprüfungen verlangt werden und Kandidaten das ein oder andere aus einem IQ-Test vorgesetzt bekommen. Das sind aber nur Nebenkriegsschauplätze und das wahre Gewicht liegt an ganz anderer Stelle.

Kurz zusammengefasst:  Amüsieren Sie sich ruhig und absolvieren Sie die Fragenkataloge. Verwechseln Sie diese nur nicht mit den wahren Anforderungen.  

Eine Anregung habe ich noch für Sie: Machen Sie einen Typentest nach dem EDEL-Prinzip (www.typentest.de). Das ist interessant und wird ab und zu tatsächlich durchgeführt. Und man kann sich – nach entsprechender Simulation – aussuchen, wie man eigentlich sein möchte und wie es für einen potenziellen Arbeitgeber am vielversprechendsten ist.

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