Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Mitarbeitergespräche – wann welches?

Samstag, 19. November 2011

Jahresgespräch, Kritikgespräch, Mitarbeitergespräch, Leistungsbewertung, kollegialer Ratschlag, Ermahnung, Abmahnung … Es gibt eine große Palette verschiedenster Gespräche in der Arbeitswelt. Leider werden diese immer wieder nicht den Regeln der Kunst entsprechend geführt. Schnell wird im Jahresgespräch nach der Zielvereinbarung noch eine Kritik geäußert, wird im Motivationsgespräch noch ein Jahresrückblick vollzogen und werden die scharfen Grenzen zwischen kollegialem Ratschlag und Ermahnung einerseits und Ermahnung und Abmahnung andererseits verwischt.

Wir empfehlen grundsätzlich eine strikte Trennung dieser sich überschneidenden Bereiche. Den Teilnehmern muss im Vorfeld der Rahmen, die Wirkung und der Anlass des Gesprächs klar sein. Wer sich unvorbereitet in schwierige Themen hinein manövriert sieht, wird kaum adäquat reagieren können.

Konfliktgespräche – How to be good!

Dienstag, 30. August 2011

Man nennt sie Konflikt-, Sondierungs-, oder anlassbezogenes Kritikgespräch. Wenn auf einmal gute Mitarbeiter schlechte Leistungen erbringen, unzuverlässig werden, häufige Kurzerkrankungen auftreten oder sich ihre Kunden beschweren – spätestens dann müssen Sie sich gemeinsam an den Tisch setzen.

Worauf kommt es in díesen Gesprächen an? Wenn Sie wissen möchten, wie es nicht geht, dann schalten Sie mal am Nachmittag in die diversen Doku-Soaps der Privatsender, wenn es ihre Zeit zulässt. Was dort Arbeitnehmern oder Bewerbern von vermeintlichen Experten auf den Kopf zu gesagt wird, gehört in eine auf Quoten zielende Talkshow, aber nicht in die reale Arbeitswelt.

Lautsprecher!

Lautsprecher!

Führungsprinzip: Kooperation

Sonntag, 13. März 2011

Wer als Führungskraft erfolgreich sein möchte, der muss kooperieren. Kooperation beginnt damit, dass im Zweifel die Vorgesetzten das Gespräch suchen und eröffnen müssen. Aus welchen Gründen auch immer – Mitarbeiter suchen nicht zwangsläufig das Gespräch mit ihrem Chef.

Wer kooperieren möchte, muss zuhören können. Gute Führungskräfte geben immer die Möglichkeit zur Darstellung eines Sachverhaltes und präsentieren in aller Regel kein feststehendes Ergebnis. Die Bitte von Mitarbeitern zur Ergänzung, Gegendarstellung oder Relativierung sollte nicht abschlägig beschieden werden, sondern fester Bestandteil des Gesprächs sein.

Arbeitsverträge – Inhalt und Wirkungen Teil 1

Donnerstag, 03. Februar 2011

Auf einem jüngst absolvierten Arbeitsrechtseminar wurde den Teilnehmern die Frage nach der Kenntnis von Details ihres Arbeitsvertrages gestellt. Die Antwort war erschreckend. Nicht ein Drittel der Anwesenden wusste, was tatsächlich festgeschrieben war. Diese Unkenntnis kann fatale Folgen haben, denn längst nicht immer sind die Übereinkünfte und Absprachen aus dem Jobinterview und Vorstellungsgespräch schriftlich taxiert.

Es lohnt sich, einmal den genauen Blick auf die Inhalte zu richten. Eine häufig auftauchende Frage ist die des Arbeitsortes. Wo muss ich eigentlich überall arbeiten? Ist ein fester Ort genannt oder findet sich ein Passus, der es dem Arbeitgeber erlaubt, Arbeitnehmer auch in anderen Zweigniederlassungen oder Filialen einzusetzen, möglicherweise gar an fremden Orten? Und was ist in diesem Zusammenhang zumutbar?

Ihr Lebenslauf

Mittwoch, 03. November 2010

Eine Kundin hat mich neulich angerufen, weil der angefertigte Lebenslauf in einer Schriftart verfasst worden war, der – nach unbestätigten Aussagen – nicht den Anforderungen entsprechen sollte. “Wingdings oder Comic Sans?” war meine Gegenfrage. “Times New Roman.”

Ach. Gerüchte und unbestätigte Aussagen können so mühselig sein. Glauben Sie es mir: Schriftart und -größe sind reichlich unerheblich, sofern Sie einen gängigen Typ verwenden, sei es nun Arial, Verdana, Times New Roman oder das neuerdings gerne verwendete Tahoma. 11pts oder 12 pts? Unerheblich, das Gesamtbild muss stimmen, insbesondere die einheitliche Verwendung von Tabulatoren und Aufzählungszeichen.  

Come together!

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Um es auf den Punkt zu bringen: Es geht um das Häppchen danach. Ganz gleich, ob Sie sich auf einer mehrtägigen Fortbildung, einem Kongress oder in einem Assessment-Center befinden. Der Tag klingt mit einer – mehr oder weniger – ungezwungenen Zusammenkunft aus. Man trifft sich auf ein Glas Bier und Rostbeefröllchen und lässt den Tag Revue passieren …

Stop! Genau das machen Sie besser nicht! Natürlich treffen Sie sich noch nach der Veranstaltung beim obligatorischen Come-together! Diese Zusammenkunft sollten Sie keinesfalls schwänzen. Aber Sie sprechen nicht über die Inhalte des Tages. Sie kennen alle die Langeweiler, die  nachreferieren, kleine Unstimmigkeiten in der Argumentationskette des Referenten vom frühen Nachmittag aufdecken und lange Monologe über ähnliche Begebenheiten in der eigenen Firma zum – nun, ja – Besten geben.