Archiv für die Kategorie ‘Assessment-Center-Training’

Testverfahren im Assessment-Center – Teil 2

Dienstag, 27. Oktober 2009

Im zweiten Teil dieses Artikels widmen wir uns weiteren Testverfahren, die in Assessment-Centern eingesetzt werden.

Ein weiterer Klassiker ist das Fünf-Faktoren-Modell. Die Big Five geben Auskunft über fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit:

1. Neurotizismus („emotionale Stabilität“)

2. Extraversion („zwischenmenschliches Verhalten und Aktivität“)

3. Offenheit für Erfahrungen

4. Verträglichkeit 

5. Gewissenhaftigkeit

Die Kandidaten erhalten einen Fragenkatalog, der in etwa 10-15 Minuten zu bearbeiten ist Jede Frage ist auf einer fünfstufigen Skala zu beantworten. Eine Kurzfassung des Big Five lässt sich im Internet kostenpflichtig durchführen.

Testverfahren im Assessment-Center – Teil 1

Samstag, 24. Oktober 2009

Dieser Artikel soll Sie mit den gängigsten Testverfahren vertraut machen, die Ihnen in einem Assessment-Center begegnen können. Bekannt dürften den meisten Kandidaten noch Leistungstests sein, oftmals in Form von IQ-Tests. Leistungstests sind psychologische Testverfahren zur Erfassung von Leistungsmerkmalen der Kandidaten. Mögliche Inhalte sind Wissens-, Problemlösungs- und Lerntests sowie Prüfung der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und Kapazität Ihres Arbeitsgedächtnisses, Aufmerksamkeitstests und Gedächtnistests. Es werden Anzahl und  Qualität Ihrer Lösungen gewertet. 

Ein großes Unternehmen der Bankenbranche im Raum Köln/Bonn ließ in der jüngeren Vergangenheit Typentests durchführen. Darunter versteht man ein standardisiertes Verfahren, bei dem vier Eigenschaften der Kandidaten getestet werden:

 1) Energie (extrovertiert oder introvertiert)

Kommunikationstraining im Fokus: oder „Die Ohnmacht der Worte“

Samstag, 22. August 2009

„Ich werde den CEO im nächsten Appointment von der Einführung eines Cluster-Managers überzeugen. Target ist die fixe Implementierung. We have to cut corners!“ Alles klar?

Haben Sie diesen Satz auf Anhieb verstanden? Wenn ja, gut. Wenn nicht, durchaus verständlich. Wer im Rahmen einer Präsentation so vorträgt, läuft Gefahr, nicht verstanden zu werden. Anlass für die Kurzpräsentation war eine Team-Übung in einem mittelständischen Unternehmen. Im Rahmen dieses Trainings sollte eine Mitarbeiterin dem Team mitteilen, dass sie den Geschäftsführer auf die dringende Notwendigkeit der Einführung einer speziellen Software hinweisen werde. Die anderen Kollegen kannten den Inhalt der Kurzpräsentation nicht.