Archiv für die Kategorie ‘Bewerbungstraining’

Rollenspiele

Montag, 11. März 2013

Nachfolgendes Rollenspiel fand in einem kürzlich ausgerichteten Assessment-Center für Führungskräfte, die sich auf eine Position mit Führungsverantwortung für bis zu achtzig Mitarbeiter beworben hatten, Anwendung:

Aufgabentext:

In ihrem Unternehmen herrscht absolutes Alkoholverbot. Selbst bei Betriebsfeiern ist der Konsum von Alkohol nur zulässig, wenn dies von der Geschäftsführung in Absprache mit dem Betriebsrat ausnahmsweise genehmigt wird. Dies ist in den letzten Jahren nur bei Betriebsausflügen, – und dann auch erst ab 18.00h- sowie bei Weihnachtsfeiern der Fall gewesen.

Sie sind der  Stellvertretende Abteilungsleiter Herr Becker und vertreten nun schon seit vier Wochen die dauererkrankte Abteilungsleiterin, Frau Bosmann.

 

Lebenslauf und Tätigkeitsprofil

Dienstag, 31. Januar 2012

Das Zauberwort heißt: Verständlichkeit und Struktur! Lebensläufe unterliegen – bei allen gestalterischen Möglichkeiten – in ihrer Ausarbeitung ganz festen Regeln. Chronologische Darstellungen, methodische und systematische Aspekte sind ebenso wichtig wie ein korrektes Schriftbild und eine ansprechende Formatierung unter sparsamer Verwendung von farblichen Akzenten, Trennlinien und Aufzählungszeichen.  

Was kann man tun, wenn man den Lebenslauf nicht zu lang und inhaltlich zu unübersichtlich gestalten will? Zunächst einmal können Sie ergänzende Tätigkeitsbeschreibungen anfertigen und beifügen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie sich nicht beschränken und eine Auswahl Ihrer Kernkompetenzen vornehmen müssen, sondern alle Tätigkeiten aufführen dürfen. Mit der richtigen Anordnung und Technik lassen sich so vollständige und übersichtliche Profile erstellen. Ergänzende Referenzen sind ein i-Tüpfelchen.

Die Bewerbungsmappe – Ihre Eintrittskarte

Montag, 12. Dezember 2011

Es gibt wenige Dinge, bei denen man sich keinen Fehler erlauben darf. Ganz bestimmt dazu gehört die fehlerfreie Anfertigung Ihrer Bewerbungsunterlagen – Ihr potenzieller Arbeitgeber kennt Sie nicht und wird Sie auch nicht kennen lernen wollen, wenn Sie sich nicht bei der Gestaltung große Mühe geben …

Wer sind Sie?

Wer sind Sie?

Es lohnt sich immer, gutes Papier zu verwenden, auf hochwertige Passfotos vom Fotografen zurück zu greifen, kartonierte und dreigeteilte Bewerbungsmappen zu gebrauchen sowie den Fokus auf eine einheitliche Formatierung in einer gängigen Schriftart zu richten. Kreativität in der Gestaltung ist nicht das, womit Sie punkten werden. Ein Hauch von Schludrigkeit mag sympathisch wirken, allerdings nicht in diesem Zusammenhang. Personalverantwortliche schätzen in aller Regel eine geordnete und akkurate, beinahe schnörkellose Zusammenstellung.

Do`s and Don`ts im Jobinterview

Montag, 10. Januar 2011

Ein Vorstellungsgespräch ist kein Grund zur Sorge. Ganz gegenteilig: Sie erhalten die Chance, etwas in Ihrem Leben beruflich zu verändern und Ihre Karriere voran zu treiben. Jetzt müssen Sie es nur noch gut machen.

In vielen Ratgebern können Sie nachlesen, was Sie dürfen – und vor allem, was Sie nicht dürfen. “Seien Sie nicht unpünktlich. Achten Sie auf Ihre Kleidung. Seien Sie zugewandt. Ihr Vorstellungsgespräch beginnt bereits am Empfang.” -  Tja, Wasser ist nass und nachts ist es dunkel. Mit der Einhaltung derartiger Selbstverständlichkeiten kommen Sie nicht weit, deren Beachtung ist vielmehr unabdingbare Grundvoraussetzung.

Ihr Lebenslauf

Mittwoch, 03. November 2010

Eine Kundin hat mich neulich angerufen, weil der angefertigte Lebenslauf in einer Schriftart verfasst worden war, der – nach unbestätigten Aussagen – nicht den Anforderungen entsprechen sollte. “Wingdings oder Comic Sans?” war meine Gegenfrage. “Times New Roman.”

Ach. Gerüchte und unbestätigte Aussagen können so mühselig sein. Glauben Sie es mir: Schriftart und -größe sind reichlich unerheblich, sofern Sie einen gängigen Typ verwenden, sei es nun Arial, Verdana, Times New Roman oder das neuerdings gerne verwendete Tahoma. 11pts oder 12 pts? Unerheblich, das Gesamtbild muss stimmen, insbesondere die einheitliche Verwendung von Tabulatoren und Aufzählungszeichen.  

Loyalitätsprinzip

Sonntag, 05. September 2010

Wenn Sie in einem Jobinterview gefragt werden, wie die jetzige Situation in Ihrer Firma ist – oder ob es in der Vergangenheit schon einmal Schwierigkeiten gegeben hat, dann ist Vorsicht angezeigt. Keinesfalls dürfen Sie jetzt Ihr Herz ausschütten und Interna, vor allem keine negativ behafteteten, preis geben. Loyalität gegenüber Ihren alten Arbeitgebern ist ein durch nichts zu erschütterndes Grundprinzip.

Zugegeben, es ist verlockend. Endlich kann man einmal über Missstände sprechen, darüber referieren, dass die eigenen guten Ideen nicht umgesetzt wurden und der Arbeitgeber wirklich besser daran getan hätte. Und wenn man so richtig schön in Schwung ist, kommt vielleicht auch der ein oder andere Vorgesetzte schlecht weg. Ihr Vorstellungsgespräch ist übrigens an diesem Punkt beendet. Mit absoluter Sicherheit bekommen Sie die Stelle nicht.