13. März 2011
Wer als Führungskraft erfolgreich sein möchte, der muss kooperieren. Kooperation beginnt damit, dass im Zweifel die Vorgesetzten das Gespräch suchen und eröffnen müssen. Aus welchen Gründen auch immer – Mitarbeiter suchen nicht zwangsläufig das Gespräch mit ihrem Chef.
Wer kooperieren möchte, muss zuhören können. Gute Führungskräfte geben immer die Möglichkeit zur Darstellung eines Sachverhaltes und präsentieren in aller Regel kein feststehendes Ergebnis. Die Bitte von Mitarbeitern zur Ergänzung, Gegendarstellung oder Relativierung sollte nicht abschlägig beschieden werden, sondern fester Bestandteil des Gesprächs sein.
Tags: Abmahnung, Bonn, Ermahnung, Führungskraft, Karriere, Köln, Kritikgespräch
Abgelegt in Allgemein | Keine Kommentare »
09. Februar 2011
Gute Vorgesetzte sind aktive Zuhörer, die Anregungen aufgreifen, Meinungspluralität – die nicht im Widerspruch zu strategisch-unternehmerischen Interessen steht – zulassen, jederzeit win-win-Situationen anstreben und erreichen und Vereinbarungen Vorgaben immer vorziehen. So weit, so gut. Wäre da nur nicht der Sympathiefaktor, das sprichwörtliche Sich-riechen-können und die Nachhaltigkeit des ersten Eindrucks nicht.
Es ist mühsam. Manchmal möchte man alle Beherrschung von sich lassen und dem Gegenüber sagen, was er eigentlich für eine Flachpfeife ist. Andererseits gibt es einfachere Methoden sich selbst zu diskreditieren.
Tags: Abmahnung, Arbeitsabläufe, Betriebsklima, Ermahnung, Führungskraft, Karriere, Kritikgespräch, Rhetorik
Abgelegt in Allgemein, Personalberatung | Keine Kommentare »
03. Februar 2011
Auf einem jüngst absolvierten Arbeitsrechtseminar wurde den Teilnehmern die Frage nach der Kenntnis von Details ihres Arbeitsvertrages gestellt. Die Antwort war erschreckend. Nicht ein Drittel der Anwesenden wusste, was tatsächlich festgeschrieben war. Diese Unkenntnis kann fatale Folgen haben, denn längst nicht immer sind die Übereinkünfte und Absprachen aus dem Jobinterview und Vorstellungsgespräch schriftlich taxiert.
Es lohnt sich, einmal den genauen Blick auf die Inhalte zu richten. Eine häufig auftauchende Frage ist die des Arbeitsortes. Wo muss ich eigentlich überall arbeiten? Ist ein fester Ort genannt oder findet sich ein Passus, der es dem Arbeitgeber erlaubt, Arbeitnehmer auch in anderen Zweigniederlassungen oder Filialen einzusetzen, möglicherweise gar an fremden Orten? Und was ist in diesem Zusammenhang zumutbar?
Tags: Bewerbung, Jobinterview, Vorstellungsgespräch
Abgelegt in Allgemein, aktuelle Rechtsprechung | Keine Kommentare »
10. Januar 2011
Ein Vorstellungsgespräch ist kein Grund zur Sorge. Ganz gegenteilig: Sie erhalten die Chance, etwas in Ihrem Leben beruflich zu verändern und Ihre Karriere voran zu treiben. Jetzt müssen Sie es nur noch gut machen.
In vielen Ratgebern können Sie nachlesen, was Sie dürfen – und vor allem, was Sie nicht dürfen. “Seien Sie nicht unpünktlich. Achten Sie auf Ihre Kleidung. Seien Sie zugewandt. Ihr Vorstellungsgespräch beginnt bereits am Empfang.” - Tja, Wasser ist nass und nachts ist es dunkel. Mit der Einhaltung derartiger Selbstverständlichkeiten kommen Sie nicht weit, deren Beachtung ist vielmehr unabdingbare Grundvoraussetzung.
Tags: Bewerberauswahl, Bewerbung, Jobinterview, Kompetenzen, Redeanteil, Vorstellungsgespräch
Abgelegt in Bewerbungstraining | Keine Kommentare »
03. November 2010
Eine Kundin hat mich neulich angerufen, weil der angefertigte Lebenslauf in einer Schriftart verfasst worden war, der – nach unbestätigten Aussagen – nicht den Anforderungen entsprechen sollte. “Wingdings oder Comic Sans?” war meine Gegenfrage. “Times New Roman.”
Ach. Gerüchte und unbestätigte Aussagen können so mühselig sein. Glauben Sie es mir: Schriftart und -größe sind reichlich unerheblich, sofern Sie einen gängigen Typ verwenden, sei es nun Arial, Verdana, Times New Roman oder das neuerdings gerne verwendete Tahoma. 11pts oder 12 pts? Unerheblich, das Gesamtbild muss stimmen, insbesondere die einheitliche Verwendung von Tabulatoren und Aufzählungszeichen.
Tags: Bewerbung, Bewerbungsmappe, Bonn, Lebenslauf
Abgelegt in Allgemein, Bewerbungstraining | Keine Kommentare »
14. Oktober 2010
Um es auf den Punkt zu bringen: Es geht um das Häppchen danach. Ganz gleich, ob Sie sich auf einer mehrtägigen Fortbildung, einem Kongress oder in einem Assessment-Center befinden. Der Tag klingt mit einer – mehr oder weniger – ungezwungenen Zusammenkunft aus. Man trifft sich auf ein Glas Bier und Rostbeefröllchen und lässt den Tag Revue passieren …
Stop! Genau das machen Sie besser nicht! Natürlich treffen Sie sich noch nach der Veranstaltung beim obligatorischen Come-together! Diese Zusammenkunft sollten Sie keinesfalls schwänzen. Aber Sie sprechen nicht über die Inhalte des Tages. Sie kennen alle die Langeweiler, die nachreferieren, kleine Unstimmigkeiten in der Argumentationskette des Referenten vom frühen Nachmittag aufdecken und lange Monologe über ähnliche Begebenheiten in der eigenen Firma zum – nun, ja – Besten geben.
Tags: Betriebsklima, Fortbildung, Redeanteil, Rhetorik, Small-Talk
Abgelegt in Allgemein | Keine Kommentare »