Mit ‘Besprechung’ getaggte Artikel

Sechs Grundsätze in der Mitarbeiterführung

Donnerstag, 14. März 2013

Wie sage ich es meinen Mitarbeitern – und spezieller: Wie sage ich es meinen Mitarbeitern so, dass es gut klingt, gerne umgesetzt wird und nachhaltig ist?

Unsere Empfehlung ist die Wahrung einiger Grundsätze – zum ersten: Aufrichtigkeit! Sagen Sie, was sie sagen dürfen und sagen Sie auch ruhig einmal, wenn Sie etwas nicht sagen dürfen – Ihre Mitarbeiter werden es durchaus zu schätzen wissen, wenn sie wissen, woran sie sind.

Zweitens: Glaubwürdigkeit- Ihre Entscheidungen müssen zeit- und wertbeständig, dabei aber nicht unbedingt populär sein. Und sie müssen für Sie in einem strengeren Maßstab gelten! Drittens: Kooperation! Ihre Vorgesetztenposition ist nicht mit der alleinigen intellektuellen Herrschaft verbunden. – Oder: Wer nicht kooperieren möchte, kann eigentlich seine Anweisungen per eMail geben.

Perfect disaster

Samstag, 07. April 2012

Es gab Jahre, da kam man, wenn man “perfect” und “disaster” bei Google eingab, automatisch auf die offizielle Homepage eines amerikanischen Präsidenten. Google hat das “Problem” gelöst und nunmehr findet man ausschließlich Treffer, die sich mit Situationen beschäftigen, die man in unserer Sprache schlichtweg als Katastrophe bezeichnen würde.

Perfekte Desaster findet man oft in allen möglichen Gesprächen, die der Job so mit sich bringt: In Vorstellungsgesprächen, Mitarbeitergesprächen, Kritikgesprächen, Meetings oder Jahresgesprächen. Fakt ist, die Beteiligten reden, in aller Regel aber nicht miteinander und schon gar nicht über das gleiche Thema – oder ertappen Sie sich nie bei der Frage: “Worum geht es eigentlich gerade?” Es gibt ganze Bücher über aktives Zuhören, Matching und Kommunikationsstrategien – Ratgeber von A-Z, Internetforen und vermutlich Selbsthilfekreise überhörter und sich unverstanden fühlender Mitarbeiter. Und nun?

Konfliktgespräche – How to be good!

Dienstag, 30. August 2011

Man nennt sie Konflikt-, Sondierungs-, oder anlassbezogenes Kritikgespräch. Wenn auf einmal gute Mitarbeiter schlechte Leistungen erbringen, unzuverlässig werden, häufige Kurzerkrankungen auftreten oder sich ihre Kunden beschweren – spätestens dann müssen Sie sich gemeinsam an den Tisch setzen.

Worauf kommt es in díesen Gesprächen an? Wenn Sie wissen möchten, wie es nicht geht, dann schalten Sie mal am Nachmittag in die diversen Doku-Soaps der Privatsender, wenn es ihre Zeit zulässt. Was dort Arbeitnehmern oder Bewerbern von vermeintlichen Experten auf den Kopf zu gesagt wird, gehört in eine auf Quoten zielende Talkshow, aber nicht in die reale Arbeitswelt.

Lautsprecher!

Lautsprecher!

Sigh no more!

Mittwoch, 21. Juli 2010

Der wirtschaftliche Aufschwung ist gefühlt vorhanden. Die Auftragsbücher füllen sich, Konzepte müssen entwickelt, Projekte voran getrieben und Kunden zufrieden gestellt werden. Und das in aller Regel mit der gleichen Menge Personal. Wie geht das?

Die Erfahrung der letzten Jahre hat es gezeigt. Es geht, mit geringen oder nicht ganz so geringen Reibungsverlusten. Zumindest den Arbeitnehmern, die sich als Teil der “one company” fühlen, ist dies in aller Regel noch leicht zu vermitteln. Was sagte ein Personaler neulich in einer Schulung? “Nicht seufzen, es sichert unsere Arbeitsplätze …” Ach. Ein paar Monate Spitzenbelastung kann man schon wegstecken. Das verkaufte Produkt oder die an den Mann gebrachte Dienstleistung finanziert schließlich unsere Gehälter, Kollateralschäden inbegriffen.

Aufbruch!

Donnerstag, 08. Juli 2010

Die Zeit der Friedenspfeifen dürfte vorbei sein. Die Zeit der Gemeinsamkeiten auch. Die deutsche Mannschaft verliert gegen Spanien – und man kann sich im Büro mit Wonne und Hingabe anderen Aufgaben widmen. Ein kühler Wind weht durch die Büroflure – und es macht keinen Sinn, mit Wimpel, Vuvuzuela oder Fanschal gute Stimmung machen zu wollen.

Man kann es sich gut vorstellen: Der Meier aus der Buchhaltung, gestern noch dein Bruder im Geiste beim Firmen-Public-Viewing, wird dir etwas auf den Tisch knallen und sich zu dem Satz versteigen: “Irgendwie hätte das auch schon letzte Woche erledigt sein können.” Stimmt, aber letzte Woche hatte man gemeinsam die Gauchos in die Pampa und die Engländer auf die neblige Insel zurück geschickt – und mit Kollege Meier ein alkoholfreies Bier im Firmenhof getrunken, Forecast hin, Bilanz her.

Führungsprinzip: Aufrichtigkeit

Donnerstag, 03. Juni 2010

Wer kennt nicht die folgende Situation: Man hat das Gefühl, dass einem der Vorgesetzte nicht die volle Wahrheit sagt. Man möchte nachfragen, etwas präzisiert bekommen oder einfach eine verbindliche Auskunft hinsichtlich Aufstiegsmöglichkeiten oder Beförderungen haben. Und geht aus dem Gespräch mit dem Empfinden, Verkündetes und Realität sind zwei Paar Schuhe.

In unseren Schulungen für Führungskräfte mit Personalverantwortung betonen wir immer wieder, wie wichtig gerade Aufrichtigkeit ist, wenn Vorgesetzte mit Mitarbeitern sprechen. Mitarbeiter müssen jederzeit das Gefühl haben, die Wahrheit präsentiert zu bekommen.