Mit ‘Bewerberauswahl’ getaggte Artikel

Gabeltest

Dienstag, 04. Mai 2010

Wer jetzt an italienische Nudeln und “al dente” denkt, liegt – gar nicht so falsch. Vorausgesetzt, es gibt einen Pasta-Gang beim gemeinsamen Abendessen eines Assessment-Centers.  Gleichwohl, es geht um die Beherrschung des Tischbestecks, gute Manieren, vor allem aber um die Fähigkeit eine positives und angenehmes Gesprächsklima am Tisch zu schaffen.

Worüber plaudern Sie? Urlaub ist gut, Freizeitaktivitäten sind gut, Kino ist gut, Bücher sind gut. Oder der Deutschen liebstes Thema momentan: Kochen! Kochen ist auch gut. Lassen Sie Ihre Aktentasche und Ihr geschäftliches Auftreten im Hotel – und seien Sie ganz Sie selbst.

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Bewerbungsstrategien

Montag, 19. April 2010

Wer auf einen neuen Job wartet, der wartet – und zwar in der Regel meist lange und ohne Erfolg. Es soll sie tatsächlich noch geben, die Arbeitssuchenden, die ausschließlich auf die BA für Arbeit vertrauen und sich der Illusion hingeben, sie bekämen eine adäquate Position angeboten. Vergessen Sie es.  Wer zu einem Zitronenfalter geht, erhält auch keine gefalteten Zitronen …

Eigeninitiative ist gefragt – kontaktieren Sie private Jobvermittler, gehen Sie zu Zeitarbeitsfirmen, nutzen Sie Outplacement-Angebote, falls ihr alter Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot macht. Optimieren Sie ihre Bewerbungsunterlagen und bilden Sie sich nebenher weiter, vielleicht und gerade auch in Bereichen, die nichts mit ihrem Beruf im engeren Sinne zu tun haben. Speed-Reading-Kurse, Mind Mapping und Rhetoriktraining sind vermutlich zielführender als die neunte Fortbildung in Powerpoint oder MS-Office.

Bewerbungstraining – Letzter Teil

Freitag, 05. März 2010

Wenn sich Kandidaten in einem Vorstellungsgespräch selbst vorstellen müssen, geraten sie regelmäßig in Aufregung und absolvieren diese – in aller Regel drei Minuten dauernde Aufgabe – mehr schlecht als recht. Dabei ist es so einfach!

Präsentieren Sie sich farbig!

Präsentieren Sie sich farbig!

Es ist die einzige Situation im Bewerbungsgespräch, wo Sie das Heft des Handelns allein in der Hand halten! Wenn Sie eine gute Position eingenommen haben, tief aus- und wieder eingeatmet haben, dann beginnen Sie zu sprechen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ruhe. Sprechen Sie klar und deutlich, vermeiden Sie Fachwörter, Anglizismen und Interna. Eigenpräsentationen lassen sich vorab einfach einstudieren und üben. Ganz wichtig: Keine auswendig gelernten und gestelzten Formulierungen verwenden, sondern sympathische Farbtupfer setzen und so eine Unverwechselbarkeit herstellen.

Die erfolgreiche Bewerbung

Freitag, 29. Januar 2010

Gibt es so etwas wie den perfekten Auftritt in einem Bewerbungsgespräch? Eine Formel, die einem weiterhilft und auf die man sich bedingungslos verlassen kann? Natürlich nicht. Gleichwohl gibt es Strategien, die so hilfreich sind, dass man die eigenen Chancen erheblich verbessert.

Take the cake!
Take the cake!

Eigentlich ist es ganz einfach. Sie müssen nur zwei Dinge beherrschen: Sich und den Interviewer – und natürlich so, dass er es nicht merkt. Gute Bewerber “lesen” ihr Gegenüber und sind in der Lage zwischen Small-Talk und Stressfrage problemlos hin- und her zu pendeln. Sie hören aktiv zu, geben ein wenig von sich preis und sind weder bedächtig noch vorschnell in ihren Antworten. Ein gelegentliches Lächeln oder die Wiederholung einer Frage – um diese zu präzisieren – , gezielte Fragen zum Firmenportfolio, akkurate Branchenkenntnis und eine lockere und aufmerksame Sitzposition rücken Bewerber in das richtige Licht.

Alles dies muss nun noch richtig dosiert werden – und damit fangen die
eigentlichen Schwierigkeiten an. Wie soll man locker sitzen, wenn man eigentlich fliehen möchte? Wie soll man lächeln, wenn einem der unsympathischste Personalchef der westlichen Hemisphäre gegenüber sitzt? Und wie soll man sich all die kleinen Tipps, Tricks und Hinweise merken?
Gar nicht. Wenn Sie völlig untrainiert einen 10-Kilometer-Lauf überleben möchten, nützen Ihnen theoretische Kenntnisse der Strecke, Ihres Lungenvolumens und der richtigen Lauftaktik auch nichts. Spätestens bei Kilometer 3 ist Ihnen übel, bei Kilometer 5 steigt jeder Untrainierte aus, theoretisches Wissen hin oder her.
All das oben Aufgeführte hilft Ihnen nur, wenn Sie es mehrfach geübt haben – wie einen Langstreckenlauf eben.  

Bewerbungstraining – Teil 2

Donnerstag, 07. Januar 2010

Was können Sie neben der Erlangung branchenspezifischer Kenntnisse und der Recherche über ihren potenziellen Arbeitgeber noch tun?

Erstens: Üben Sie charmanten Small-Talk! Für diejenigen, die auf einer Party schnell Anknüpfungspunkte mit bis dahin unbekannten Gästen finden, und die sich, obwohl sie niemanden kennen, ganz schnell wohl fühlen, ist die Aufgabe im Jobinterview lösbar. Für diejenigen, die es nicht können, heißt es: ÜBEN! In aller Regel werden Ihrer Interviewer mit allgemeinen Fragen zur Anreise, zum Befinden oder möglicherweise auch zur Gestaltung Ihres letzten Wochenendes beginnen. Jetzt ist es wichtig, vorbereitet zu sein, die richtige Länge der Antwort zu finden und mit freundlichen und inhaltlich einwandfreien Sätzen zu punkten.

Peer-Ranking – Selbst- und Fremdeinschätzung

Sonntag, 29. November 2009

Das Zauberwort heisst: Selbsteinschätzung! Wie gut sind die Anderen, wie gut bin ich? Wenn man Glück hat, muss man zum Abschluss eines Assessment-Centers nur eine Reihenfolge der Kandidaten erstellen, sich selbst relativ weit nach oben platzieren und kann dann nach Hause gehen. Erster Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Zweiter Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Dritter Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Es ist wie mit den Häusern: es zählt die Lage, die Lage und die Lage.

Falls Sie sich nun ganz nach oben gesetzt haben, eigentlich aber nur die Nummer 9 von 10 Kandidaten sind – glauben Sie mir, es macht keinen Unterschied. Die Jobs werden ohnehin nur an die Nummern 1-4 vergeben. Da macht eine Selbstüberschätzung das Kraut auch nicht mehr fett.