Mit ‘Jobinterview’ getaggte Artikel

Die erfolgreiche Bewerbung

Freitag, 29. Januar 2010

Gibt es so etwas wie den perfekten Auftritt in einem Bewerbungsgespräch? Eine Formel, die einem weiterhilft und auf die man sich bedingungslos verlassen kann? Natürlich nicht. Gleichwohl gibt es Strategien, die so hilfreich sind, dass man die eigenen Chancen erheblich verbessert.

Take the cake!
Take the cake!

Eigentlich ist es ganz einfach. Sie müssen nur zwei Dinge beherrschen: Sich und den Interviewer – und natürlich so, dass er es nicht merkt. Gute Bewerber “lesen” ihr Gegenüber und sind in der Lage zwischen Small-Talk und Stressfrage problemlos hin- und her zu pendeln. Sie hören aktiv zu, geben ein wenig von sich preis und sind weder bedächtig noch vorschnell in ihren Antworten. Ein gelegentliches Lächeln oder die Wiederholung einer Frage – um diese zu präzisieren – , gezielte Fragen zum Firmenportfolio, akkurate Branchenkenntnis und eine lockere und aufmerksame Sitzposition rücken Bewerber in das richtige Licht.

Alles dies muss nun noch richtig dosiert werden – und damit fangen die
eigentlichen Schwierigkeiten an. Wie soll man locker sitzen, wenn man eigentlich fliehen möchte? Wie soll man lächeln, wenn einem der unsympathischste Personalchef der westlichen Hemisphäre gegenüber sitzt? Und wie soll man sich all die kleinen Tipps, Tricks und Hinweise merken?
Gar nicht. Wenn Sie völlig untrainiert einen 10-Kilometer-Lauf überleben möchten, nützen Ihnen theoretische Kenntnisse der Strecke, Ihres Lungenvolumens und der richtigen Lauftaktik auch nichts. Spätestens bei Kilometer 3 ist Ihnen übel, bei Kilometer 5 steigt jeder Untrainierte aus, theoretisches Wissen hin oder her.
All das oben Aufgeführte hilft Ihnen nur, wenn Sie es mehrfach geübt haben – wie einen Langstreckenlauf eben.  

Bewerbungstraining – Teil 2

Donnerstag, 07. Januar 2010

Was können Sie neben der Erlangung branchenspezifischer Kenntnisse und der Recherche über ihren potenziellen Arbeitgeber noch tun?

Erstens: Üben Sie charmanten Small-Talk! Für diejenigen, die auf einer Party schnell Anknüpfungspunkte mit bis dahin unbekannten Gästen finden, und die sich, obwohl sie niemanden kennen, ganz schnell wohl fühlen, ist die Aufgabe im Jobinterview lösbar. Für diejenigen, die es nicht können, heißt es: ÜBEN! In aller Regel werden Ihrer Interviewer mit allgemeinen Fragen zur Anreise, zum Befinden oder möglicherweise auch zur Gestaltung Ihres letzten Wochenendes beginnen. Jetzt ist es wichtig, vorbereitet zu sein, die richtige Länge der Antwort zu finden und mit freundlichen und inhaltlich einwandfreien Sätzen zu punkten.

Bewerbungstraining – Teil 1

Samstag, 02. Januar 2010

Wie können Sie sich effizient und zielführend auf eine Bewerbung vorbereiten? Wie gehen Sie bestens präpariert in ein Vorstellungsgespräch?

Grau ist alle Theorie. Wenn Sie einen Bewerbungsratgeber lesen oder sich in den einschlägigen Internetforen bewegen, dürfte ihr Trainingseffekt bei nahezu Null liegen. Erstaunlicherweise beginnen alle Ratschläge zur Vorbereitung mit der Anfertigung einer perfekten Bewerbungsmappe, Ihrer Eintrittskarte in ein Auswahlverfahren.

Das Arbeitszeugnis – Teil 1

Montag, 30. November 2009

In rauen Wirtschaftszeiten mit hohen Arbeitslosenzahlen und häufigeren Stellenwechseln gewinnt ein qualitativ hohes Arbeitszeugnis immer mehr an Wert. Gleichzeitig gewinnen Referenzen an Bedeutung und Arbeitnehmer sollten tunlichst beizeiten darauf drängen, die von ihnen ausgeführte Tätigkeit mittels eines gesonderten Stellenprofils oder einer exakten Beschreibung nachweisen zu können.

Ihr Zeugnis - ein sonniger Blick?

Ihr Zeugnis - ein sonniger Blick?

Kaum ein Bereich der Arbeitswelt ist so von falschen Vorstellungen und Ängsten durchzogen wie eben gerade der oben genannte Bereich. Geheimcodes, versteckte Botschaften, verklausulierte Abwertungen, all dies fürchten Arbeitnehmer. Zu Recht?

Peer-Ranking – Selbst- und Fremdeinschätzung

Sonntag, 29. November 2009

Das Zauberwort heisst: Selbsteinschätzung! Wie gut sind die Anderen, wie gut bin ich? Wenn man Glück hat, muss man zum Abschluss eines Assessment-Centers nur eine Reihenfolge der Kandidaten erstellen, sich selbst relativ weit nach oben platzieren und kann dann nach Hause gehen. Erster Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Zweiter Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Dritter Ansatz: Bloß nicht zu bescheiden. Es ist wie mit den Häusern: es zählt die Lage, die Lage und die Lage.

Falls Sie sich nun ganz nach oben gesetzt haben, eigentlich aber nur die Nummer 9 von 10 Kandidaten sind – glauben Sie mir, es macht keinen Unterschied. Die Jobs werden ohnehin nur an die Nummern 1-4 vergeben. Da macht eine Selbstüberschätzung das Kraut auch nicht mehr fett.

Bewerberauswahl – Letzter Teil

Montag, 02. November 2009

Die eigentlichen Bewerbungsgespräche stehen an. Ihnen verbleibt im Durchschnitt eine Stunde Zeit um herauszufinden, wer vor Ihnen sitzt, wie er denkt und wie er sich in ihr Unternehmen einfügen wird. Möglicherweise lassen Sie ergänzend eine Arbeitsprobe fertigen – und bewerten diese zusätzlich zum Vorstellungsgespräch.

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Sie müssen sich im Vorfeld entscheiden, ob Sie ein kurzes Warm-up möchten; dieses kann die Situation für den Kandidaten leichter machen und ihn zur Höchstleistung führen. Wer unmittelbar in medias res geht, blockiert auch schon mal den ein oder anderen Bewerber. Fingerspitzengefühl ist gefragt, schließlich wollen Sie sich ja nicht Chancen auf den besten Arbeitnehmer verbauen.