Mit ‘Köln’ getaggte Artikel

Führungsprinzip: Kooperation

Sonntag, 13. März 2011

Wer als Führungskraft erfolgreich sein möchte, der muss kooperieren. Kooperation beginnt damit, dass im Zweifel die Vorgesetzten das Gespräch suchen und eröffnen müssen. Aus welchen Gründen auch immer – Mitarbeiter suchen nicht zwangsläufig das Gespräch mit ihrem Chef.

Wer kooperieren möchte, muss zuhören können. Gute Führungskräfte geben immer die Möglichkeit zur Darstellung eines Sachverhaltes und präsentieren in aller Regel kein feststehendes Ergebnis. Die Bitte von Mitarbeitern zur Ergänzung, Gegendarstellung oder Relativierung sollte nicht abschlägig beschieden werden, sondern fester Bestandteil des Gesprächs sein.

Änglisch …

Dienstag, 10. August 2010

Yeah! Plant Manager, Field-Operator, Junior Clerk oder New Channel Manager gesucht! Manchmal aber auch einen Compensation Manager, einen Underwriter oder aber Temporary Personell?  Angebote gibt es auch für Cluster-Manager und Treasurer. Und natürlich für den ECO – den Equities Compliance Officer …

Change happenz, indeed.  Längst haben wir uns an den CEO, den CFO und das HRD gewöhnt. Wenn Sie jedoch momentan den Stellenteil großer deutscher Tageszeitungen durchblättern, werden Sie garantiert Berufsbezeichnungen finden, die Sie noch nie gehört haben.  

Konformitätsdruck

Mittwoch, 28. Juli 2010
Optimaler Kandidat?

Optimaler Kandidat?

Wie füge ich mich am besten ein? Welche meiner Kanten und Ecken darf oder muss ich verlieren, damit es mit der Einstellung klappt? Gibt es den Idealtyp des Bewerbers?

Was einen wirklich manchmal zur Verzweiflung treiben kann, ist die präsentierte Gleichheit und das geschliffene Auftreten vieler Bewerber. Irgendwann muss jemand das Gerücht in die Arbeitswelt gesetzt haben, dass es vornehmlich darauf ankommt, nicht aufzufallen. Was negative Aspekte der eigenen Persönlichkeit angeht, kann ich zustimmen. Warum aber Jobsuchende niemals ihre Farbtupfer setzen, ist mir ein Rätsel.

Aufbruch!

Donnerstag, 08. Juli 2010

Die Zeit der Friedenspfeifen dürfte vorbei sein. Die Zeit der Gemeinsamkeiten auch. Die deutsche Mannschaft verliert gegen Spanien – und man kann sich im Büro mit Wonne und Hingabe anderen Aufgaben widmen. Ein kühler Wind weht durch die Büroflure – und es macht keinen Sinn, mit Wimpel, Vuvuzuela oder Fanschal gute Stimmung machen zu wollen.

Man kann es sich gut vorstellen: Der Meier aus der Buchhaltung, gestern noch dein Bruder im Geiste beim Firmen-Public-Viewing, wird dir etwas auf den Tisch knallen und sich zu dem Satz versteigen: “Irgendwie hätte das auch schon letzte Woche erledigt sein können.” Stimmt, aber letzte Woche hatte man gemeinsam die Gauchos in die Pampa und die Engländer auf die neblige Insel zurück geschickt – und mit Kollege Meier ein alkoholfreies Bier im Firmenhof getrunken, Forecast hin, Bilanz her.

Kleine Gesten

Dienstag, 11. Mai 2010

Vieles lässt sich leicht trainieren. Man kann sich im Vorfeld von Vorstellungsgesprächen Gedanken über Inhalte und Strategien machen, man kann sich über Unternehmen und Branche informieren, man kann Small-Talk üben – damit man einen guten und angenehmen Eindruck hinterlässt.

Gleichwohl reicht das nicht. Es sind die kleinen Bewegungen mit den Augen und den Händen, die einen Lügen strafen, die Aussagen konterkarieren, die von Nervosität und Unbeherrschtheit zeugen und die dem Personalverantwortlichen signalisieren: Jetzt checkst Du den Kandidaten mal auf Herz und Nieren.

Bewerbungsstrategien

Montag, 19. April 2010

Wer auf einen neuen Job wartet, der wartet – und zwar in der Regel meist lange und ohne Erfolg. Es soll sie tatsächlich noch geben, die Arbeitssuchenden, die ausschließlich auf die BA für Arbeit vertrauen und sich der Illusion hingeben, sie bekämen eine adäquate Position angeboten. Vergessen Sie es.  Wer zu einem Zitronenfalter geht, erhält auch keine gefalteten Zitronen …

Eigeninitiative ist gefragt – kontaktieren Sie private Jobvermittler, gehen Sie zu Zeitarbeitsfirmen, nutzen Sie Outplacement-Angebote, falls ihr alter Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot macht. Optimieren Sie ihre Bewerbungsunterlagen und bilden Sie sich nebenher weiter, vielleicht und gerade auch in Bereichen, die nichts mit ihrem Beruf im engeren Sinne zu tun haben. Speed-Reading-Kurse, Mind Mapping und Rhetoriktraining sind vermutlich zielführender als die neunte Fortbildung in Powerpoint oder MS-Office.