Mit ‘Meeting’ getaggte Artikel

Aufbruch!

Donnerstag, 08. Juli 2010

Die Zeit der Friedenspfeifen dürfte vorbei sein. Die Zeit der Gemeinsamkeiten auch. Die deutsche Mannschaft verliert gegen Spanien – und man kann sich im Büro mit Wonne und Hingabe anderen Aufgaben widmen. Ein kühler Wind weht durch die Büroflure – und es macht keinen Sinn, mit Wimpel, Vuvuzuela oder Fanschal gute Stimmung machen zu wollen.

Man kann es sich gut vorstellen: Der Meier aus der Buchhaltung, gestern noch dein Bruder im Geiste beim Firmen-Public-Viewing, wird dir etwas auf den Tisch knallen und sich zu dem Satz versteigen: “Irgendwie hätte das auch schon letzte Woche erledigt sein können.” Stimmt, aber letzte Woche hatte man gemeinsam die Gauchos in die Pampa und die Engländer auf die neblige Insel zurück geschickt – und mit Kollege Meier ein alkoholfreies Bier im Firmenhof getrunken, Forecast hin, Bilanz her.

Entspannt durch den Arbeitstag

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Es gibt Menschen, die in jeglicher Situation ruhig, gelassen und souverän wirken. Vorstellungsgespräche sind für sie eher Ansporn als Grund zur Aufregung, Präsentationen scheinen das tägliche Brot und Kritikgespräche allenfalls eine positive Herausforderung zu sein. Man glaubt diesen Menschen gerne, hört ihnen zu und vertraut ihnen.

Have a break ...

Have a break ...

Natürlich sind auch diese Kollegen und Kandidaten nicht stressresistent von Geburt an. In aller Regel haben sie aber Techniken, die weiterhelfen. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass sie redegeübt sind, eine angemessene Körpersprache verinnerlicht haben, die Psychologie des großen Publikums kennen (William Lamers: “The making of a speaker” ) und fachlich auf einem guten Stand sind, machen solche Menschen zusätzlich etwas, um sich in die für sie günstigste Position zu bringen.

Rumours, gossip and bullying

Samstag, 10. Oktober 2009

“Ich habe gehört, dass …”, “Wussten Sie eigentlich, …”, “Ich bin mir zwar nicht sicher, aber …” – kennen Sie solche Sätze aus ihrem Betrieb?

Natürlich kennen Sie solche Sätze. Gerüchte und Klatsch sind das Salz in der Suppe in der Arbeitswelt - mit Spitzenwerten unmittelbar nach Betriebsfeiern und im Sommerloch. Gerüchte verbreiten sich über das unschlagbarste Medium der Kommunikation, den Flurfunk, binnen kürzester Zeit. Moderne eMail-Systeme mit der Anforderung einer Lesebestätigung und der Kennzeichnung als dringliche Angelegenheit kommen da nicht mit.

Meetings – Dummdeutsch-Bingo

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Mittwoch war immer Meeting-Tag. Oder nennen Sie es von mir aus Besprechungs-Tag. Punkt 10.00 Uhr, im kleinen Konferenzraum. Dienstags bekam man den Ablaufplan, der allerdings irgendwann zu einer Agenda mutierte. Einer Agenda, die gelegentlich zwei Tagesordnungspunkte enthielt. Ich hatte mir unter einer Agenda immer etwas Großes vorgestellt. Nun denn.

In besonderer Erinnerung ist mir ein Meeting mit einem! Tagesordnungspunkt geblieben, der den Titel “Brainstorming für das neu zu entwickelnde Organigramm” hatte. Ich habe Brainstorming schon immer für ein vollkommen uneffizientes und zeitraubendes Verfahren des Meinungsaustausches verstanden, bei dem man allerdings prima alles mögliche Andere erledigen konnte, ohne dass es überhaupt jemandem aufgefallen wäre.

Kommunikationstraining im Fokus: oder „Die Ohnmacht der Worte“

Samstag, 22. August 2009

„Ich werde den CEO im nächsten Appointment von der Einführung eines Cluster-Managers überzeugen. Target ist die fixe Implementierung. We have to cut corners!“ Alles klar?

Haben Sie diesen Satz auf Anhieb verstanden? Wenn ja, gut. Wenn nicht, durchaus verständlich. Wer im Rahmen einer Präsentation so vorträgt, läuft Gefahr, nicht verstanden zu werden. Anlass für die Kurzpräsentation war eine Team-Übung in einem mittelständischen Unternehmen. Im Rahmen dieses Trainings sollte eine Mitarbeiterin dem Team mitteilen, dass sie den Geschäftsführer auf die dringende Notwendigkeit der Einführung einer speziellen Software hinweisen werde. Die anderen Kollegen kannten den Inhalt der Kurzpräsentation nicht.

Und ewig grüßt das Murmeltier …. Immer wieder freitags!

Donnerstag, 06. August 2009

Kennen Sie folgende Kette? „Wenn es wichtig erscheint, notieren Sie es. Wenn Sie es notiert haben, tippen Sie es ab. Wenn Sie es abgetippt haben, kopieren Sie es. Wenn Sie es kopiert haben, heften Sie es ab. Wenn es Freitag ist, vergessen Sie es einfach.“

Oder auch nicht. Spätestens an einem normalen Freitagnachmittag, mit tödlicher Sicherheit an einem Freitagnachmittag vor nachfolgenden Feiertagen und mit einer 100%-Trefferquote an Freitagen vor Weihnachten oder Ostern, quillt Ihr E-Mailfach über, die interne Postverteilung füllt Ihr verwaistes Postkörbchen, ihr Chef ruft Ihnen im Vorübergehen zu, dass es zwar nicht eile, die Fusionsgeschichte aber vielleicht doch bis Montag erledigt sein solle, wobei der Montagnachmittag vollauf genüge. Und dann?