Vorgesetzte lassen Mitarbeiter schon mal warten. Gelegentlich, weil viel zu tun ist. Manchmal aber auch zur Machtdemonstration. Das ist ein wenig feiner Zug – und eine Art der Personalführung, die alles Andere als nachhaltig, erfolgversprechend oder gar motivierend ist. Das Zauberwort heißt Wertschätzung! Gute Chefs handeln nach den Wertvorstellungen und Prinzipien, die sie von ihren Mitarbeitern fordern – und wenden diese Prinzipien gerade in einem noch strengeren Maße auf die eigene Person an. Wer also Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verlangt, zu sich selbst aber großzügig bei der Einhaltung ist, diskreditiert sich selbst.
Mit ‘Schlüsselqualifikation’ getaggte Artikel
Machtspiele
Dienstag, 18. Mai 2010Pareto!
Donnerstag, 25. März 2010Kommen Sie häufig schnell vorwärts und scheinen vor Ihnen liegende Aufgaben bereits fast gelöst zu sein – und müssen Sie dann feststellen, dass Sie für die letzten Details eine unverhältnismäßig lange Zeit benötigen? Trösten Sie sich. Das ist normal!
Machen Sie sich das Phänomen der Pareto-Verteilung klar. Diese Theorie beschreibt das statistische Phänomen, wenn eine kleine Anzahl hoher Werte einer Wertemenge mehr zu deren Gesamtwert beiträgt, als die restliche und große Anzahl der kleinen Werte dieser Menge. Oder anders gesagt: Die gut sichtbare Grobarbeit schreitet schnell voran, das Feintuning frisst Zeit!
Durch Authentizität zum Erfolg
Freitag, 05. Februar 2010Können Sie aus Ihrer Haut? Nein? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft.
Wenn Sie die Karriereleiter erklimmen wollen und sich – aus gutem Grunde – zu schade dafür sind, ihre Überzeugungen und Wertvorstellungen aufzugeben, dann sollten sie gerade diese Überzeugungen ihren Kollegen und Mitarbeitern, aber auch ihren Vorgesetzten präsentieren. Heben Sie sich doch einmal wohltuend von der grauen Masse ab und setzen Sie – im wahrsten Sinne des Wortes – einige farbliche Akzente.
In einem gerade absolvierten Assessment-Center-Training bin ich gefragt worden, wie oft man eigentlich authentisch sein soll. Und wann. “Also einmal die Woche ist schon gar nicht so schlecht, jede Woche allerdings wäre verrückt. Und authentisch ist man am besten dann, wenn es gerade passt.” habe ich geantwortet.
Schwere Bürde
Mittwoch, 20. Januar 2010Irgendwie hätte es stutzig machen sollen. Wenn man eine Stelle antreten soll, bei der weder Aufgabenbereich noch Zuständigkeiten oder Kompetenzen geklärt sind, sollte man es vielleicht besser sein lassen. Es hat ein wenig davon, als ob man ohne Kompass im Dschungel ausgesetzt würde und mit einer Machete einen sechsspurigen Highway baldmöglichst fertig stellen soll.
Gebetsmühlenartig hört man den Spruch: Hauptsache Arbeit – eine Aussage, der ich bei der ein oder anderen Arbeitsstelle nicht unbedingt zustimmen möchte, und schon gar nicht, wenn man eine Position antritt, die nicht klar definiert ist.
Bewerbungstraining – Teil 1
Samstag, 02. Januar 2010Wie können Sie sich effizient und zielführend auf eine Bewerbung vorbereiten? Wie gehen Sie bestens präpariert in ein Vorstellungsgespräch?
Grau ist alle Theorie. Wenn Sie einen Bewerbungsratgeber lesen oder sich in den einschlägigen Internetforen bewegen, dürfte ihr Trainingseffekt bei nahezu Null liegen. Erstaunlicherweise beginnen alle Ratschläge zur Vorbereitung mit der Anfertigung einer perfekten Bewerbungsmappe, Ihrer Eintrittskarte in ein Auswahlverfahren.
Das Arbeitszeugnis – Teil 1
Montag, 30. November 2009In rauen Wirtschaftszeiten mit hohen Arbeitslosenzahlen und häufigeren Stellenwechseln gewinnt ein qualitativ hohes Arbeitszeugnis immer mehr an Wert. Gleichzeitig gewinnen Referenzen an Bedeutung und Arbeitnehmer sollten tunlichst beizeiten darauf drängen, die von ihnen ausgeführte Tätigkeit mittels eines gesonderten Stellenprofils oder einer exakten Beschreibung nachweisen zu können.

Ihr Zeugnis - ein sonniger Blick?
Kaum ein Bereich der Arbeitswelt ist so von falschen Vorstellungen und Ängsten durchzogen wie eben gerade der oben genannte Bereich. Geheimcodes, versteckte Botschaften, verklausulierte Abwertungen, all dies fürchten Arbeitnehmer. Zu Recht?


