Mit ‘Small-Talk’ getaggte Artikel

Mitarbeitergespräche – wann welches?

Samstag, 19. November 2011

Jahresgespräch, Kritikgespräch, Mitarbeitergespräch, Leistungsbewertung, kollegialer Ratschlag, Ermahnung, Abmahnung … Es gibt eine große Palette verschiedenster Gespräche in der Arbeitswelt. Leider werden diese immer wieder nicht den Regeln der Kunst entsprechend geführt. Schnell wird im Jahresgespräch nach der Zielvereinbarung noch eine Kritik geäußert, wird im Motivationsgespräch noch ein Jahresrückblick vollzogen und werden die scharfen Grenzen zwischen kollegialem Ratschlag und Ermahnung einerseits und Ermahnung und Abmahnung andererseits verwischt.

Wir empfehlen grundsätzlich eine strikte Trennung dieser sich überschneidenden Bereiche. Den Teilnehmern muss im Vorfeld der Rahmen, die Wirkung und der Anlass des Gesprächs klar sein. Wer sich unvorbereitet in schwierige Themen hinein manövriert sieht, wird kaum adäquat reagieren können.

Konfliktgespräche – How to be good!

Dienstag, 30. August 2011

Man nennt sie Konflikt-, Sondierungs-, oder anlassbezogenes Kritikgespräch. Wenn auf einmal gute Mitarbeiter schlechte Leistungen erbringen, unzuverlässig werden, häufige Kurzerkrankungen auftreten oder sich ihre Kunden beschweren – spätestens dann müssen Sie sich gemeinsam an den Tisch setzen.

Worauf kommt es in díesen Gesprächen an? Wenn Sie wissen möchten, wie es nicht geht, dann schalten Sie mal am Nachmittag in die diversen Doku-Soaps der Privatsender, wenn es ihre Zeit zulässt. Was dort Arbeitnehmern oder Bewerbern von vermeintlichen Experten auf den Kopf zu gesagt wird, gehört in eine auf Quoten zielende Talkshow, aber nicht in die reale Arbeitswelt.

Lautsprecher!

Lautsprecher!

Come together!

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Um es auf den Punkt zu bringen: Es geht um das Häppchen danach. Ganz gleich, ob Sie sich auf einer mehrtägigen Fortbildung, einem Kongress oder in einem Assessment-Center befinden. Der Tag klingt mit einer – mehr oder weniger – ungezwungenen Zusammenkunft aus. Man trifft sich auf ein Glas Bier und Rostbeefröllchen und lässt den Tag Revue passieren …

Stop! Genau das machen Sie besser nicht! Natürlich treffen Sie sich noch nach der Veranstaltung beim obligatorischen Come-together! Diese Zusammenkunft sollten Sie keinesfalls schwänzen. Aber Sie sprechen nicht über die Inhalte des Tages. Sie kennen alle die Langeweiler, die  nachreferieren, kleine Unstimmigkeiten in der Argumentationskette des Referenten vom frühen Nachmittag aufdecken und lange Monologe über ähnliche Begebenheiten in der eigenen Firma zum – nun, ja – Besten geben.

Gabeltest

Dienstag, 04. Mai 2010

Wer jetzt an italienische Nudeln und “al dente” denkt, liegt – gar nicht so falsch. Vorausgesetzt, es gibt einen Pasta-Gang beim gemeinsamen Abendessen eines Assessment-Centers.  Gleichwohl, es geht um die Beherrschung des Tischbestecks, gute Manieren, vor allem aber um die Fähigkeit eine positives und angenehmes Gesprächsklima am Tisch zu schaffen.

Worüber plaudern Sie? Urlaub ist gut, Freizeitaktivitäten sind gut, Kino ist gut, Bücher sind gut. Oder der Deutschen liebstes Thema momentan: Kochen! Kochen ist auch gut. Lassen Sie Ihre Aktentasche und Ihr geschäftliches Auftreten im Hotel – und seien Sie ganz Sie selbst.

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Bewerbungstraining – Teil 2

Donnerstag, 07. Januar 2010

Was können Sie neben der Erlangung branchenspezifischer Kenntnisse und der Recherche über ihren potenziellen Arbeitgeber noch tun?

Erstens: Üben Sie charmanten Small-Talk! Für diejenigen, die auf einer Party schnell Anknüpfungspunkte mit bis dahin unbekannten Gästen finden, und die sich, obwohl sie niemanden kennen, ganz schnell wohl fühlen, ist die Aufgabe im Jobinterview lösbar. Für diejenigen, die es nicht können, heißt es: ÜBEN! In aller Regel werden Ihrer Interviewer mit allgemeinen Fragen zur Anreise, zum Befinden oder möglicherweise auch zur Gestaltung Ihres letzten Wochenendes beginnen. Jetzt ist es wichtig, vorbereitet zu sein, die richtige Länge der Antwort zu finden und mit freundlichen und inhaltlich einwandfreien Sätzen zu punkten.

No sports, please

Montag, 19. Oktober 2009

Eine Zeitlang war es das Joggen, Verzeihung, der Langstreckenlauf. Karrieristen liefen halbe  und ganze Marathons. Wer etwas sein wollte, absolvierte es unter zwei, bzw.vier Stunden. Und das nicht trotz, sondern wegen des Jobs. Es war eine Demonstration der Erhaltung der Arbeitskraft und der Regeneration von der Arbeitswelt. Läufer liefen zum Ausgleich ihres 60-Wochenstunden-Jobs, was, bei einem geschätzten Wochenaufwand von sechs Stunden Trainingszeit, die Zeit die man im und für den Betrieb aufwendete, in astronomische Höhen schnellen ließ. Die Gespräche am Mittagstisch drehten sich um Pulsgurte, Laufsocken und Netto-Zielzeiten. Da schmeckt ein Schnitzel auf einmal irgendwie schuldbehaftet.