Mit ‘Vorstellungsgespräch’ getaggte Artikel

Konformitätsdruck

Mittwoch, 28. Juli 2010
Optimaler Kandidat?

Optimaler Kandidat?

Wie füge ich mich am besten ein? Welche meiner Kanten und Ecken darf oder muss ich verlieren, damit es mit der Einstellung klappt? Gibt es den Idealtyp des Bewerbers?

Was einen wirklich manchmal zur Verzweiflung treiben kann, ist die präsentierte Gleichheit und das geschliffene Auftreten vieler Bewerber. Irgendwann muss jemand das Gerücht in die Arbeitswelt gesetzt haben, dass es vornehmlich darauf ankommt, nicht aufzufallen. Was negative Aspekte der eigenen Persönlichkeit angeht, kann ich zustimmen. Warum aber Jobsuchende niemals ihre Farbtupfer setzen, ist mir ein Rätsel.

Kleine Gesten

Dienstag, 11. Mai 2010

Vieles lässt sich leicht trainieren. Man kann sich im Vorfeld von Vorstellungsgesprächen Gedanken über Inhalte und Strategien machen, man kann sich über Unternehmen und Branche informieren, man kann Small-Talk üben – damit man einen guten und angenehmen Eindruck hinterlässt.

Gleichwohl reicht das nicht. Es sind die kleinen Bewegungen mit den Augen und den Händen, die einen Lügen strafen, die Aussagen konterkarieren, die von Nervosität und Unbeherrschtheit zeugen und die dem Personalverantwortlichen signalisieren: Jetzt checkst Du den Kandidaten mal auf Herz und Nieren.

Gabeltest

Dienstag, 04. Mai 2010

Wer jetzt an italienische Nudeln und “al dente” denkt, liegt – gar nicht so falsch. Vorausgesetzt, es gibt einen Pasta-Gang beim gemeinsamen Abendessen eines Assessment-Centers.  Gleichwohl, es geht um die Beherrschung des Tischbestecks, gute Manieren, vor allem aber um die Fähigkeit eine positives und angenehmes Gesprächsklima am Tisch zu schaffen.

Worüber plaudern Sie? Urlaub ist gut, Freizeitaktivitäten sind gut, Kino ist gut, Bücher sind gut. Oder der Deutschen liebstes Thema momentan: Kochen! Kochen ist auch gut. Lassen Sie Ihre Aktentasche und Ihr geschäftliches Auftreten im Hotel – und seien Sie ganz Sie selbst.

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Bewerbungsstrategien

Montag, 19. April 2010

Wer auf einen neuen Job wartet, der wartet – und zwar in der Regel meist lange und ohne Erfolg. Es soll sie tatsächlich noch geben, die Arbeitssuchenden, die ausschließlich auf die BA für Arbeit vertrauen und sich der Illusion hingeben, sie bekämen eine adäquate Position angeboten. Vergessen Sie es.  Wer zu einem Zitronenfalter geht, erhält auch keine gefalteten Zitronen …

Eigeninitiative ist gefragt – kontaktieren Sie private Jobvermittler, gehen Sie zu Zeitarbeitsfirmen, nutzen Sie Outplacement-Angebote, falls ihr alter Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot macht. Optimieren Sie ihre Bewerbungsunterlagen und bilden Sie sich nebenher weiter, vielleicht und gerade auch in Bereichen, die nichts mit ihrem Beruf im engeren Sinne zu tun haben. Speed-Reading-Kurse, Mind Mapping und Rhetoriktraining sind vermutlich zielführender als die neunte Fortbildung in Powerpoint oder MS-Office.

Bewerbungstraining – Letzter Teil

Freitag, 05. März 2010

Wenn sich Kandidaten in einem Vorstellungsgespräch selbst vorstellen müssen, geraten sie regelmäßig in Aufregung und absolvieren diese – in aller Regel drei Minuten dauernde Aufgabe – mehr schlecht als recht. Dabei ist es so einfach!

Präsentieren Sie sich farbig!

Präsentieren Sie sich farbig!

Es ist die einzige Situation im Bewerbungsgespräch, wo Sie das Heft des Handelns allein in der Hand halten! Wenn Sie eine gute Position eingenommen haben, tief aus- und wieder eingeatmet haben, dann beginnen Sie zu sprechen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ruhe. Sprechen Sie klar und deutlich, vermeiden Sie Fachwörter, Anglizismen und Interna. Eigenpräsentationen lassen sich vorab einfach einstudieren und üben. Ganz wichtig: Keine auswendig gelernten und gestelzten Formulierungen verwenden, sondern sympathische Farbtupfer setzen und so eine Unverwechselbarkeit herstellen.

Bewerbungstraining – Teil 2

Donnerstag, 07. Januar 2010

Was können Sie neben der Erlangung branchenspezifischer Kenntnisse und der Recherche über ihren potenziellen Arbeitgeber noch tun?

Erstens: Üben Sie charmanten Small-Talk! Für diejenigen, die auf einer Party schnell Anknüpfungspunkte mit bis dahin unbekannten Gästen finden, und die sich, obwohl sie niemanden kennen, ganz schnell wohl fühlen, ist die Aufgabe im Jobinterview lösbar. Für diejenigen, die es nicht können, heißt es: ÜBEN! In aller Regel werden Ihrer Interviewer mit allgemeinen Fragen zur Anreise, zum Befinden oder möglicherweise auch zur Gestaltung Ihres letzten Wochenendes beginnen. Jetzt ist es wichtig, vorbereitet zu sein, die richtige Länge der Antwort zu finden und mit freundlichen und inhaltlich einwandfreien Sätzen zu punkten.